Info für Landwirte Ausgabe Juni 2026

Mal unter uns: „Die HF3-Rindermast bietet echte Zukunftsperspektiven”

Die Nachfrage nach HF3-Rindfleisch entwickelt sich weiter positiv – und damit auch die Perspektiven für Mäster. Darüber haben wir mit Christopher Rengstorf, COO Rind bei Westfleisch, gesprochen.

Christopher Rengstorf, COO Rind

Herr Rengstorf, warum sucht Westfleisch aktuell verstärkt HF3-Mäster?
Ganz einfach: Der Bedarf an HF3-Rindfleisch wächst weiter. Insbesondere unsere Tochtergesellschaft WestfalenLand verzeichnet steigende Absatzmengen. Mit dem Wachstum steigt auch der Bedarf an Rohware. Schon heute übersteigt die Nachfrage das verfügbare Angebot – deshalb suchen wir zusätzliche Partnerbetriebe.

Wie hat sich der Markt entwickelt?
Wir sehen seit einiger Zeit eine deutliche Verschiebung zugunsten von HF3. Während der HF3-Anteil am gesamten Rindfleischmarkt bei etwa 15 Prozent liegt, erreichen wir bei Westfleisch bereits einen Anteil von rund 37 Prozent. Das zeigt, wie stark dieses Segment bei unseren Kunden nachgefragt wird.

Warum ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt für den Einstieg?
Die vergangenen Wochen haben erneut gezeigt, wie wertvoll Planungssicherheit in volatilen Märkten ist. HF3-Mäster profitieren von einem Vier-Wochen-Preis sowie einer verlässlichen Abnahmegarantie. Gerade in Phasen mit kurzfristigen Überangeboten am Markt bietet das ein hohes Maß an Sicherheit und hilft dabei, starke Preisschwankungen abzufedern.

Was hat sich auf der Vermarktungsseite verändert?
Gemeinsam mit dem Lebensmitteleinzelhandel haben wir die Vermarktung von HF3-Rindfleisch konsequent weiterentwickelt. Ziel ist eine erfolgreiche Ganztiervermarktung. Dafür wurden Produktspezifikationen angepasst und das Sortiment gezielt erweitert. Handel und Vermarkter ziehen hier an einem Strang, damit alle Teilstücke marktgerecht abgesetzt werden können.

Welche Rolle spielen dabei Produkte wie Hackfleisch oder Gulasch?
Der Handel hat erkannt, dass in vielen Produktgruppen nicht zwingend Jungbullenfleisch benötigt wird. Bei zahlreichen Anwendungen stehen Geschmack und Produkteigenschaften im Vordergrund – unabhängig davon, ob das Fleisch von männlichen oder weiblichen Tieren stammt. Das eröffnet zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten und stärkt die Nachfrage nach HF3-Fleisch.

Welche Vorteile bietet die HF3-Mast den Betrieben?
Vor allem Kontinuität. Die Nachfrage und die Absatzsicherheit haben sich in den vergangenen Monaten weiter verbessert. Das schafft eine solide Grundlage für die betriebliche Planung und kann die Wirtschaftlichkeit der Mast unterstützen.

Für welche Betriebe ist die HF3-Mast interessant?
Das muss immer individuell betrachtet werden. Entscheidend sind die vorhandenen Stallgebäude, die Betriebsstruktur und die Möglichkeiten für notwendige Anpassungen. Genau dabei unterstützt unser HF3-Beratungsteam. Von der ersten Einschätzung über mögliche Stallumbauten bis hin zu konkreten Baukonzepten erhalten interessierte Landwirte umfassende Unterstützung.

Wir sind überzeugt, dass sich die Vermarktung von HF3-Fleisch in den kommenden Jahren weiter etablieren wird. Die Kombination aus wachsender Nachfrage, verlässlicher Abnahme und langfristigen Marktchancen macht die HF3-Mast auch beim Rind zu einem interessanten Zukunftsmodell für viele Betriebe.

Fokus Rind: HF3-Beratung und Veranstaltungen im August

Ihre Ansprechpartner vom HF3 Beratungsteam Rind: (v.l.) Andre Lamers (Außendienst Team Großvieh Lübbecke), Hubertus Surmann (Teamleiter Einkauf Großvieh), Christoph Speckmann (stellvertretender Teamleiter Einkauf Großvieh), Henrik Harmeyer (Außendienst Team Großvieh Lübbecke) und Christian Hennig (Außendienst Kälber/ Fresser Nienberge).

Die Anforderungen des Marktes verändern sich. Der Lebensmitteleinzelhandel hat die Richtung klar vorgegeben: Künftig soll Rindfleisch zunehmend aus den höheren Haltungsformen stammen. Für viele Betriebe stellt sich daher die Frage, wie der Einstieg in die Haltungsform 3 gelingen kann.

Haltungsform 3 gewinnt weiter an Bedeutung
Westfleisch hat die Weichen frühzeitig gestellt und bietet bereits seit mehreren Jahren Programme für die Vermarktung von HF3-Rindfleisch an. „Die Haltungsform 3 wird für die Erzeugung von Rindfleisch die Zukunft sein. Der Handel hat die Weichen eindeutig gestellt”, so Christoph Speckmann, Einkauf Großvieh.

Viele Betriebe stellen fest, dass der Einstieg oft einfacher ist als zunächst gedacht. Neben Anpassungen bei Besatzdichte und Fütterung stehen vor allem individuelle Umbaukonzepte im Fokus. In vielen Fällen können Betriebe zunächst einzelne Ställe auf ITW-3 umstellen und so wertvolle Erfahrungen sammeln.

Stark für Sie – Stark fürs Rind!
Damit Sie die richtigen Entscheidungen für Ihren Betrieb treffen können, begleitet Sie unser HF3-Beratungsteam Rind mit umfassender Fachkompetenz und praxisnaher Unterstützung. Neben den oben bereits genannten Teammitgliedern finden Sie auf unserer Website weitere Ansprechpartner für Ihr individuelles Anliegen.

Deutschlandweit sind das unsere Big Points:

  • Unterstützung bei Bauprojekten
  • Effiziente Gebäudenutzung
  • Individuelle Umbaulösungen
  • Verlässliche Partnerschaft
  • Persönliche Beratung vor Ort

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie individuell zu den Anforderungen, Möglichkeiten und wirtschaftlichen Perspektiven der Haltungsform 3.

Veranstaltungsreihe „Offensive Rind” im August
Genau hier setzt zudem unsere neue Veranstaltungsreihe „Offensive Rind” an. Im Mittelpunkt stehen konkrete Lösungsansätze für Betriebe, die sich mit HF3 beschäftigen oder bereits erste Schritte gegangen sind. Gemeinsam mit Fachleuten und Praktikern möchten wir Chancen aufzeigen, Erfahrungen teilen und Perspektiven für die Zukunft der Rindfleischerzeugung diskutieren.

Konkrete Themen auf der Agenda

  • Vorstellung praktischer Umbaulösungen für höhere Haltungsformen
  • Vermarktungsperspektiven und Marktanforderungen für HF3-Rindfleisch
  • Erfahrungsbericht eines Landwirts zur Stallumstellung
  • Praktiker berichtet: Stallumbau in der höheren Haltungsform
  • Neues aus der EmpCo-Richtlinie

Die genauen Termine sowie weiterführende Informationen werden wir in Kürze veröffentlichen. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden und freuen uns bereits auf das persönliche Treffen!

Wir sind „Team DRV-Präsident”

Eine starke Stimme für die Genossenschaften: Jochen Westermann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Westfleisch SCE, ist neuer ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV). Die Mitglieder des DRV haben ihn am 18. Juni einstimmig in diese wichtige Funktion gewählt. Er folgt auf Franz-Josef Holzenkamp, der nach langjährigem Engagement altersbedingt aus dem Präsidentenamt ausscheidet.

Mit einer neuen Führungsstruktur stellt sich der DRV für die Zukunft auf: Künftig wird der Verband von einem hauptamtlichen und einem ehrenamtlichen Präsidenten sowie einem Vorstandsteam geführt. Die neue Struktur verbindet Ehrenamt und Hauptamt – ganz im Sinne des genossenschaftlichen Prinzips.

Generationenwechsel im Zeichen der Genossenschaft: Jochen Westermann (2. v. l.) übernimmt als ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) Verantwortung und folgt damit auf Franz-Josef Holzenkamp (l.). Gemeinsam mit dem hauptamtlichen künftigen DRV-Präsidenten Jörg Migende (r.) und dem Vorstandsteam gestaltet er die Zukunft der genossenschaftlichen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Über das klare Votum der Mitgliederversammlung in Berlin freute sich ebenfalls Westfleisch-CEO Dr. Wilhelm Uffelmann (2.v.r.).

„Der DRV ist für die Mitglieder ein unverzichtbarer Partner. Die politischen Rahmenbedingungen müssen für die genossenschaftlichen Unternehmen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft passen – nur so können sie erfolgreich wirtschaften und ihren Auftrag für die Gesellschaft wahrnehmen. Dafür werde ich mich mit voller Energie einsetzen. Das überzeugende Votum der Mitglieder ist ein großer Vertrauensvorschuss. Dies ist Motivation und Verpflichtung”, sagt Jochen Westermann.

Der 45-jährige Agrarökonom ist Landwirt im Münsterland und führt in fünfter Generation einen Familienbetrieb mit Ackerbau und Tierhaltung. Seit mehr als zehn Jahren engagiert er sich in den Gremien der Westfleisch SCE – unter anderem als ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Genossenschaft. Seit Juni 2023 steht er als Aufsichtsratsvorsitzender an der Spitze der Westfleisch.

Mit seiner Wahl übernimmt Westermann eine zentrale Aufgabe für die genossenschaftliche Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland. Seine langjährige Erfahrung aus Landwirtschaft, Unternehmertum und genossenschaftlicher Arbeit bringt die Perspektive der Mitglieder direkt in die Verbandsarbeit ein.

Für Westfleisch ist die Wahl eine besondere Anerkennung des genossenschaftlichen Engagements und ein starkes Zeichen: Das genossenschaftliche Prinzip verbindet Menschen, schafft Verantwortung und stärkt die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft.

Wir wünschen Jochen Westermann viel Erfolg in seiner neuen Aufgabe!

Westfleisch stärkt internationale Partnerschaften

Westfleisch-Exportleiter Jan-Bernd Stärk (r.) im Austausch mit Japans Landwirtschaftsminister Norikazu Suzuki: Beim Empfang an der Deutschen Botschaft in Tokio standen die Stärkung der Agrarbeziehungen und gemeinsame Perspektiven für den Export hochwertiger deutscher Lebensmittel im Mittelpunkt.

Bundesminister Alois Rainer reiste vom 13. bis 19. Juni nach Japan und China, um die Zusammenarbeit im Agrar- und Ernährungsbereich weiter auszubauen. Teil der hochrangigen Wirtschaftsdelegation waren auch Westfleisch-Exportleiter Jan-Bernd Stärk sowie Westfleisch-Vorstandsmitglied Michael Schulze Kalthoff, die die Interessen der deutschen Fleischwirtschaft vor Ort vertreten konnten.

Beide Märkte sind für die deutsche Fleischwirtschaft von großer Bedeutung – aktuell jedoch aufgrund der ASP-bedingten Restriktionen für Exporte aus Deutschland geschlossen. Gerade für Produkte, die im europäischen Markt weniger nachgefragt werden, wie Pfoten, Köpfe und Innereien, sind die asiatischen Märkte wichtige Absatzmärkte für eine nachhaltige Wertschöpfung. Das gilt ebenso für Rindfleischprodukte.

In Japan standen Gespräche zu Ernährungssicherheit, stabilen Lieferketten und zukünftigen Exportmöglichkeiten für hochwertige deutsche Agrar- und Lebensmittelprodukte im Mittelpunkt. Jan-Berd Stärk führte als Sprecher der GEFA und Beiratsvorsitzender von German Meat unter anderem Gespräche mit dem japanischen Landwirtschaftsminister Norikazu Suzuki.

„Japan ist für die deutsche Fleischwirtschaft ein wichtiger Markt. Der direkte Austausch mit politischen Entscheidungsträgern ist entscheidend, um Verständnis für unsere Branche zu schaffen und langfristig Perspektiven für eine Wiederöffnung zu entwickeln”, betont Jan-Bernd Stärk.

Westfleisch-Vorstand Michael Schulze Kalthoff (l.) mit Bundesminister Alois Rainer in China. Die Reise stand im Zeichen des Dialogs mit internationalen Partnern und der Weiterentwicklung von Perspektiven für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Auch der zweite Teil der Reise nach China stand im Zeichen der Exportperspektiven. Westfleisch-Vorstand Michael Schulze Kalthoff unterstützte als Teil der Wirtschaftsdelegation die Gespräche von Bundesminister Rainer. Der Austausch des Bundeslandwirtschaftsministers mit der Ministerin für Zollangelegenheiten (GACC), Sun Meijun, sowie mit Landwirtschaftsminister Zhang Zhu vom chinesischen Landwirtschaftsministerium (MARA) verlief sehr positiv und zeigte Bewegung bei wichtigen Themen.

„Die Gespräche in China haben gezeigt, wie wichtig ein konstruktiver und lösungsorientierter Dialog ist. Die Einbindung der Wirtschaft in diese Gespräche schafft die Grundlage, um konkrete Herausforderungen gemeinsam anzugehen und neue Chancen für die deutsche Fleischwirtschaft zu eröffnen”, sagt Michael Schulze Kalthoff. „Unser Dank gilt Bundesminister Alois Rainer und dem BMLEH für die hervorragende Vorbereitung, die wirtschaftsorientierte Gesprächsführung und die konsequente Einbindung der Branche.”

Die Reise hat gezeigt: Der direkte Dialog mit internationalen Partnern ist ein entscheidender Baustein für erfolgreiche Exportbeziehungen. Westfleisch bringt seine Expertise aktiv in diesen Prozess ein – für starke Partnerschaften und zukunftsfähige Märkte.

    30 Jahre Dirk Niederstucke

    Manche Menschen begleiten ein Unternehmen über viele Jahre – und hinterlassen dabei nicht nur Erinnerungen, sondern nachhaltige Spuren. Dirk Niederstucke gehört zu den Persönlichkeiten, die Westfleisch über Jahrzehnte hinweg geprägt haben.

    Mehr als 30 Jahre engagierte sich der Landwirt aus Hille für die Genossenschaft – stets mit engem Bezug zur Praxis, einem klaren Blick für das Machbare und großer Verbundenheit zu den Mitgliedern. Im Rahmen der Generalversammlung wurde er für sein außergewöhnliches Wirken zum Ehrenvorsitzenden von Westfleisch ernannt. Diese besondere Auszeichnung wurde in der fast 100-jährigen Geschichte des Unternehmens erst zum zweiten Mal vergeben.

    Ein Blick zurück: In unserer Bildergalerie finden sich besondere Momente aus seiner Zeit bei Westfleisch – von wichtigen Ereignissen bis zu gemeinsamen Erlebnissen. Einfach durchklicken und Erinnerungen aufleben lassen.

    • 1996
    • 2000
    • 2010
    • 2020
    • 1996

      Dirk Niederstucke wird in den Aufsichtsrat der Westfleisch eG gewählt.

      1996
    • 2001

      Dirk Niederstucke prägte bei WESTFLEISCH den Wandel hin zu mehr Qualität und Sicherheit. Unter seiner Führung wurden mit Initiativen wie TRANSPARIND und BESTSCHWEIN neue Maßstäbe für transparente Wertschöpfungsketten und nachhaltige Partnerschaften gesetzt.

      2001
    • 2002

      Dirk Niederstucke wird zum Vorstand der Westfleisch eG ernannt.

      2002
    • 2004

      Im September 2004 übernahm Westfleisch die Barfuss GmbH in Oer-Erkenschwick.

      2004
    • 2004

      Dirk Niederstucke wird Vorstandsvorsitzender der Westfleisch eG (seit 2015 SCE) und der Westfleisch Finanz AG.

      2004
    • 2006

      Die Ausbrüche der Klassischen Schweinepest im Frühjahr 2006 stellten Westfleisch und die Region vor große Herausforderungen. Trotz Handelsverboten, Sperrzonen und Betriebsstillständen galt es, die Krise zu bewältigen und die Versorgungssicherheit sowie das Vertrauen der Partner zu erhalten. Dieses Thema zierte ebenso, wie hier zu sehen, den Titel des Geschäftsberichts 2006.

      2006
    • 2007

      Im Jahr 2007 führte Westfleisch das neue Leitbild „Qualitätspartnerschaft Westfleisch” ein. Damit positionierte sich das Unternehmen als Vorreiter in der deutschen Fleischbranche und verankerte nachhaltiges Wirtschaften sowie Tierschutz als Grundlage aller Aktivitäten.

      2007
    • 2009

      Die „Aktion Tierwohl” wurde als eines der ersten deutschen Labels für nachweisbar verbesserte Haltungsbedingungen vom Handel und Verbrauchern stark nachgefragt. Der gelbe Smiley der Aktion zierte die frisch-grünen Verpackungen der Produkte.

      2009
    • 2011

      Der „taste11”-Award wurde Westfleisch auf der Anuga 2011 in Köln für das Sortiment „Westfalen” in der Kategorie „Fleischwaren” ausgezeichnet. Aus über 1.300 Einreichungen kürte eine Fachjury das Konzept zum Sieger.

      2011
    • 2014

      Im Jahr 2014 übernahm die Westfleisch-Gruppe die Mehrheit an dem Wursthersteller Hans Aldenhoven GmbH & Co. KG aus Gelsenkirchen. Ziel der Akquisition war es, das Wurstwarensortiment auszubauen und die Produktion schrittweise an den Standort der Westfleisch-Tochter Gustoland in Oer-Erkenschwick zu verlagern.

      2014
    • 2015

      Anfang Februar 2015 übernahm die Westfleisch eG (heute Westfleisch SCE) die insolvente Rindfleischsparte der Gausepohl-Gruppe.

      2015
    • 2015

      Der Übergang von Westfleisch von einer klassischen deutschen eG (eingetragene Genossenschaft) zu einer SCE (Europäische Genossenschaft) wurde im Jahr 2015 vollzogen. Die Umwandlung wurde am 31. August 2015 offiziell in das Handelsregister eingetragen.

      2015
    • 2016

      Ein Großbrand zerstört das Fleischcenter Paderborn. Die Ursache bleibt ungeklärt. Westfleisch übernimmt daraufhin den Schlachthof Gelsenkirchen.

      2016
    • 2020

      Westfleisch macht Schluss mit Werkverträgen und stellt alle rund 7.000 Mitarbeitenden selbst an.

      2020
    • 2021

      Im Februar 2021 hat Westfleisch am Standort Coesfeld den Neubau eines Hälftenkühlhauses sowie eines neuen Sozialtrakts gestartet, die 2022 fertiggestellt wurden.

      2021
    • 2023

      Dirk Niederstucke tritt aus dem Vorstand der Westfleisch SCE aus.

      2023
    • 2026

      Dirk Niederstucke wird zum Ehrenvorsitzenden der Westfleisch SCE ernannt.

      2026
    • 2026

      Dirk Niederstucke erhält die goldene Raiffeisennadel des DRV.

      2026
    • 2026

      Dirk Niederstucke tritt aus dem Vorstand der Finanz AG aus.

      2026

    Als selbstständiger Landwirt mit Schweinehaltung im geschlossenen System und Ackerbau kennt Dirk Niederstucke die Herausforderungen der Branche aus eigener Erfahrung. Diese Bodenständigkeit prägte auch seine Arbeit in den Gremien: Bei Entscheidungen stand für ihn immer im Mittelpunkt, was sie für die Landwirte und die Genossenschaft bedeuten.

    In seinen verschiedenen Funktionen – unter anderem als Vorstandsmitglied, Vorstandsvorsitzender, Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender der Westfleisch Finanz AG – begleitete er Westfleisch durch wichtige Entwicklungen und bewegte Zeiten. Fusionsthemen, der Einstieg ins Wurstgeschäft mit Gustoland, die Entwicklung zur Europäischen Genossenschaft (SCE) sowie die Übernahme der Gausepohl-Standorte waren nur einige der großen Meilensteine seiner Zeit.

    Wer mit Dirk Niederstucke zusammenarbeitete, schätzte vor allem seine Verlässlichkeit, seine ruhige Art und seine Fähigkeit, auch komplexe Situationen mit Weitblick zu beurteilen. Sein Wirken war geprägt von Verantwortung, Zusammenhalt und dem festen Blick auf die Zukunft der Genossenschaft.

    Viele gemeinsame Erlebnisse – bei Reisen, Veranstaltungen, Gesprächen und internationalen Begegnungen – bleiben in Erinnerung und zeigen, wie sehr er Westfleisch verbunden ist. Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden reiht sich Dirk Niederstucke in eine kleine Gruppe besonders prägender Persönlichkeiten von Westfleisch ein. Vor ihm wurde diese Ehrung nur Gottfried Brentrup, ehemals Vorstandsvorsitzender von Westfleisch, zuteil.

    Westfleisch sagt Danke für 30 Jahre Engagement, Verantwortung und Verbundenheit. Auch künftig bleibt Dirk Niederstucke der Genossenschaft mit seiner Erfahrung und seinem Rat verbunden.
     

    Hauptversammlung der Westfleisch Finanz AG

    v.l.: Carsten Schruck, André Gerbermann, Dirk Niederstucke und Egbert Wißling auf der Hauptversammlung 2026 der Finanz AG.

    Gerbermann folgt auf Niederstucke

    Auch aus seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Westfleisch Finanz AG tritt Dirk Niederstucke ab sofort zurück. Sein Nachfolger steht bereits fest: Auf der Aufsichtsratssitzung, die im Rahmen der Hauptversammlung der Finanz AG kürzlich stattfand, wählten die Mitglieder André Gerbermann, Landwirt aus Everswinkel sowie Mitglied im Beirat für Kooperationsfragen, zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Westfleisch Finanz AG.

    Unterwegs in Finnland: Westfleisch international vorgestellt

    Im Rahmen der agri benchmark Academy 2026 kamen alle Projektbeteiligten, darunter auch Westfleisch, in Finnland zum internationalen Erfahrungsaustausch zusammen.

    Internationale Impulse für die Schweinehaltung, spannende Diskussionen über KI, Tierwohl und Nachhaltigkeit sowie wertvolle Einblicke in die finnische Landwirtschaft: Im Rahmen der agri benchmark Academy 2026 in Finnland präsentierten unsere Kolleginnen Nele Marie Wiehoff und Anna-Lena Möllmann die Westfleisch SCE und das Forschungsprojekt InnovationPork vor einem internationalen Publikum.

    Die von agri benchmark organisierte Veranstaltung bringt jährlich junge Landwirte, Wissenschaftler, Unternehmen und Branchenexperten aus aller Welt zusammen. Als Sponsor der diesjährigen Academy war Westfleisch eingeladen, das Unternehmen sowie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorzustellen.

    Im Mittelpunkt des Vortrags stand das Forschungsprojekt InnovationPork, das sich mit der Zukunftsfähigkeit der Schweinehaltung beschäftigt. Ziel ist es, ein nachhaltiges Produktionsmodell zu entwickeln, das ökologische, ökonomische und soziale Anforderungen gleichermaßen berücksichtigt. Dabei werden unter anderem internationale Wertschöpfungsketten analysiert, Nachhaltigkeitsindikatoren bewertet und Effizienzpotenziale in der Schweineproduktion untersucht.

    Anna-Lena Möllmann

    „Der internationale Austausch war super wertvoll für uns. Viele Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie wir, verfolgen dabei jedoch unterschiedliche Strategien”, berichtet Anna-Lena Möllmann.

    Neben den Fachvorträgen – darunter auch ein Beitrag von Muyuan Foods aus China, einem der größten Schweineproduzenten der Welt – standen am letzten Veranstaltungstag Betriebsbesichtigungen auf finnischen Schweinebetrieben auf dem Programm.

    Als spannend empfand Möllmann die langjährigen Erfahrungen Finnlands im Bereich Tierwohl. Dort werden Schweineschwänze bereits seit mehr als 20 Jahren nicht mehr kupiert. Um die Haltung von Tieren mit unkupierten Schwänzen erfolgreich zu etablieren, setzen die Betriebe auf ein größeres Platzangebot, höhere Rohfaseranteile in der Fütterung sowie ein optimiertes Temperatur- und Lüftungsmanagement.

    So sind Beschäftigungs- und Wühlmaterialien wie Stroh, Sägespäne oder Torf verpflichtend bereitzustellen und müssen zweimal täglich angeboten werden. Darüber hinaus praktizieren bereits rund 65 Prozent der Sauenhalter die freie Abferkelung. Abgerundet wird das System durch eine konsequente Null-Toleranz-Strategie gegenüber Salmonellen, die mithilfe strenger Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen umgesetzt wird.

    Nele Marie Wiehoff

    „Es war interessant zu sehen, wie Tierwohlmaßnahmen in Finnland umgesetzt werden”, so Nele Marie Wiehoff. „Besonders wie auf den finnischen Betrieben bauliche und managementbezogene Maßnahmen zusammenspielen, um Schweine mit Langschwänzen zu halten.”

    Auch beim Thema Fütterung konnten die Teilnehmer interessante Erkenntnisse gewinnen. In Finnland wird überwiegend Flüssigfütterung eingesetzt, insbesondere mit regionalen Nebenprodukten, beispielsweise Weizenprotein aus der Wodkaproduktion. Dadurch lässt sich der Sojaeinsatz in den Rationen reduzieren.

    Bei den Betriebsbesichtigungen sahen die Teilnehmenden interessante bauliche und managementbezogene Maßnahmen in einem finnischen Schweinestall.
     

    Zukunft Rindermast 3.0: Große Resonanz in Delbrück

    Volles Haus, intensive Diskussionen und viele Gespräche aus der Praxis: Die Fachveranstaltung „Zukunft Rindermast 3.0” auf dem Hof Pahlsmeier in Delbrück besuchten rund 450 Rindermäster und hat erneut gezeigt, wie groß der Gesprächsbedarf rund um die Zukunft der deutschen Rinderhaltung ist.

    Nach der erfolgreichen Vorgängerveranstaltung mit ebenfalls 450 Teilnehmern knüpfte auch die dritte Auflage an die hohe Resonanz an. Organisiert wurde sie vom Landwirtschaftlichen Wochenblatt. Westfleisch unterstützte als Hauptpartner ebenso tatkräftig und war mitsamt einem großem Beratungsteam vor Ort. Auf dem Programm standen Fachvorträge, Expertenrunden sowie eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zu den aktuellen Herausforderungen der Rindermast, an der auch Westfleisch-CEO Dr. Wilhelm Uffelmann teilnahm.

    Aktuelle Themen der Branche im Fokus
    Bereits im Verlauf des Nachmittags wurde deutlich, welche Themen die Branche derzeit besonders bewegen. Diskutiert wurden unter anderem die Entwicklung des Rindfleischmarktes, die Auswirkungen von Freihandelsabkommen, moderne Stallkonzepte, Fütterungsstrategien, Tierwohl, Klimaschutz sowie agrarpolitische Rahmenbedingungen.

    Einen Überblick zur aktuellen Marktlage gab Dr. Tim Koch von der AMI. Er zeigte auf, dass die deutschen Rinderbestände und Schlachtzahlen seit Jahren rückläufig sind: Seit 2015 ist der Rinderbestand in Deutschland um rund 17 Prozent gesunken.

    Gleichzeitig bleibt der Rindfleischverbrauch stabil, wodurch Importe zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mit Blick auf das Mercosur-Abkommen ordnete Koch die erwarteten Importmengen ein und machte deutlich, dass diese im Verhältnis zur europäischen Rindfleischproduktion begrenzt bleiben. Zusätzliche Importmengen könnten insbesondere in Phasen hoher Preise zur Marktstabilisierung beitragen.

    Auch die Fütterung spielte eine wichtige Rolle. Dr. Markus Kräling, Vertriebsleiter bei Josera, betonte, dass hohe Tageszunahmen von bis zu 860 Gramm netto nur durch eine gezielte, dreiphasige Fütterung erreichbar seien. Ebenso wichtig seien regelmäßige Vollanalysen des Grobfutters, um die Rationen optimal an die Bedingungen im Betrieb anzupassen.

    Dr. Wilhelm Uffelmann setzt wichtige Impulse
    In der anschließenden Podiumsdiskussion brachte der Westfleisch-CEO insbesondere die Perspektive der Fleischwirtschaft und der landwirtschaftlichen Praxis ein. Mit Blick auf internationale Handelsabkommen und Importware machte Uffelmann deutlich, dass deutsche Betriebe unter deutlich strengeren Bedingungen produzieren. „Ich habe noch keine Rinderpässe in Brasilien oder in Argentinien gesehen”, erklärte er mit Blick auf Rückverfolgbarkeit und Kontrollsysteme. Gleichzeitig sprach er sich für faire Wettbewerbsbedingungen entlang der gesamten Produktionskette aus: „Wir müssen die Standards so weit harmonisieren, sodass wir auf das gleiche Level kommen wie die internationale Konkurrenz.”

    Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zusammendenken
    Auch die Rolle der Landwirtschaft im Klimaschutz wurde intensiv diskutiert. Uffelmann hob hervor, dass die heimische Rinderhaltung bereits heute erhebliche Umweltleistungen erbringe. „Wir leben schon sehr, sehr nachhaltig, indem wir eine Kreislaufwirtschaft haben“, betonte er und verwies insbesondere auf die Bedeutung von Grünlandbewirtschaftung, organischer Düngung und bodengebundener Tierhaltung.

    Gleichzeitig machte er deutlich, dass weitere Anforderungen an Klima- und Tierwohlstandards wirtschaftlich tragfähig bleiben müssten. „Noch nachhaltiger heißt natürlich auch zusätzliche Kosten”, so Uffelmann. Und weiter: „Diese zusätzlichen Kosten zur Vermeidung, die müssen auch von irgendjemandem getragen werden.”

    Damit sprach er einen zentralen Punkt der Diskussion an: Den notwendigen Ausgleich zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und wirtschaftlicher Realität in den Betrieben.

    Persönlicher Austausch mit Landwirten und Partnern
    Neben dem Fachprogramm stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte nutzten die Gelegenheit, mit Experten, Branchenvertretern und dem Westfleisch-Team ins Gespräch zu kommen.

    Auch unser Außendienstteam war den gesamten Tag vor Ort präsent und stand vielen Praktikern als Ansprechpartner zur Verfügung. Die vielen offenen Gespräche haben erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog innerhalb der Branche ist. Für den engagierten Einsatz vor Ort, die intensive Betreuung der Besucherinnen und Besucher sowie die vielen konstruktiven Gespräche möchten wir unserem Außendienst-Team herzlich danken.

    Gemeinsamer Ausklang und Blick nach vorn
    Nach der Podiumsdiskussion klang die Veranstaltung beim gemeinsamen Get-together und Showgrillen mit Frederik Fraune in entspannter Atmosphäre aus. Dabei wurde weiter diskutiert, Netzwerke gepflegt und der Austausch zwischen Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Handel fortgesetzt.

    Die Veranstaltung hat deutlich gemacht: Die deutsche Rinderhaltung steht vor großen Herausforderungen – gleichzeitig aber auch vor großen Chancen. Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit, Tierwohl und Wirtschaftlichkeit müssen künftig noch stärker zusammengedacht werden. Westfleisch wird diesen Dialog weiterhin aktiv begleiten und sich gemeinsam mit Landwirtschaft, Handel und Politik für zukunftsfähige und praktikable Lösungen einsetzen.

    Nele Marie Wiehoff besucht Förderschule in Hamm

    Wie leben Schweine auf einem Hof? Und welchen Weg nimmt das Fleisch, bevor es im Supermarktregal liegt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Förderschule von Nele Marie Wiehoff, Mitarbeiterin bei Westfleisch und aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb in Hamm. Sie besuchte eine siebte Klasse und erklärte ihnen, wie Tierhaltung vor Ort funktioniert.

    Im Rahmen des Unterrichts stellte Wiehoff zunächst ihren elterlichen Schweinemastbetrieb anhand einiger Bilder vor. Im Folgenden ging es nicht nur um die Haltung und Versorgung der Tiere, sondern auch um die verschiedenen Schritte vom Bauernhof bis zum fertigen Produkt im Supermarkt. Durch mitgebrachtes Schweinefutter sowie leere SB-Verpackungen von Westfleisch-Produkten – beispielsweise Rindergulasch – machte sie diesen Kreislauf den Schülerinnen und Schülern so erlebbar wie möglich.

    Interesse an Landwirtschaft geweckt
    Besonders interessiert waren die jungen Zuhörer an den Abläufen auf dem Hof sowie bei Westfleisch. Die Kinder hatten zahlreiche Fragen vorbereitet. Auch kritische und sehr persönliche Fragen konnten sie offen ansprechen – etwa zum Umgang mit Tieren, zur Haltung oder zu möglichen Herausforderungen in der Landwirtschaft. Zu jedem Themenbereich teilte die Expertin ihr Wissen. Keine Frage blieb unbeantwortet. Lehrerin Frau Merschjohann war voll des Lobes: „Der Termin mit Nele Marie Wiehoff war für unsere Unterrichtsreihe unglaublich wertvoll – die Kinder und auch ich konnten daraus einiges mitnehmen. Besuche wie diese würde ich mir noch viel häufiger an Schulen wünschen, denn das Interesse ist zweifelsfrei da.”

    Offener Dialog schafft Verständnis
    Für Westfleisch sowie Nele Marie Wiehoff war der Schulbesuch ein bedeutender Beitrag dazu, Landwirtschaft, Tierhaltung und die Arbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette transparent zu vermitteln. „Es war toll zu sehen, wie interessiert die Kinder waren und wie viele Gedanken sie sich zu den Themen Landwirtschaft und Tierhaltung gemacht haben”, erzählt Wiehoff. „Solche Gespräche helfen dabei, mehr Verständnis für die Arbeit der Landwirte und auch für die Abläufe bei Westfleisch zu schaffen.”

    Zum Abschluss der Stunde brachte es ein Schüler treffend auf den Punkt: „Jetzt können wir weiter mit gutem Gewissen unser Schnitzel essen.”

    Aus dem Maschinenraum der Branchenkommunikation: WM-Nationalgericht 2026: Botschaft für Genuss und Vielfalt

    Fußball verbindet Menschen über Ländergrenzen hinweg – und oft auch beim gemeinsamen Essen. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko hat die Initiative Fleisch deshalb den Burger zum „Nationalgericht” des Turniers erklärt. Die Entscheidung greift die weltweite Popularität des Burgers auf und stellt ihn als Symbol für Gemeinschaft, Genuss und kulinarische Vielfalt in den Mittelpunkt.

    Der Burger steht dabei für die unterschiedlichen Geschmäcker und Vorlieben, die auch den Ernährungsalltag prägen. Ob klassisch mit Rindfleisch, kreativ belegt oder regional interpretiert – das Gericht lässt Raum für individuelle Entscheidungen und persönliche Genussmomente.

    Der Burger wurde von der Initiative Fleisch als „Nationalgericht” der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vorgestellt und steht symbolisch für Genuss, Vielfalt und die Freiheit der persönlichen Essensentscheidung.

    Während die deutsche Nationalmannschaft die Mannschaft aus Curaçao im Auftaktspiel der WM mit 7:1 vom Platz fegte, bewies Deutschlands Nationalgericht beim Public Viewing in der Berliner Kulturbrauerei, was es kann. Rund 150 Fans – Fleischesser, Flexitarier, Veggie-Fans – genossen gemeinsam, jeder so, wie es ihm schmeckt. Ein Foodtruck, drei Varianten, eine Botschaft: Genuss ohne Druck, dafür mit Vielfalt und Gemeinschaft.

    „Iss, was dir schmeckt” lautet die Botschaft hinter der Kampagne. Sie verbindet die Begeisterung für Fußball mit einer offenen Esskultur, in der unterschiedliche Vorlieben nebeneinander Platz finden. Fleisch, pflanzliche Alternativen und kreative Kombinationen gehören für viele Menschen selbstverständlich zu ihrem Alltag – und genau diese Vielfalt macht gemeinsame Genussmomente möglich.

    Der ehemalige Koch der deutschen Nationalmannschaft, Holger Stromberg, hat gemeinsam mit der Initiative Fleisch das besondere „Nationalgericht“ zur Fußball-WM 2026 entwickelt.

    Mit der Aktion knüpft die Initiative Fleisch an ihre zentrale Botschaft an: Jeder Mensch sollte selbst entscheiden können, was auf den Teller kommt. Die Initiative setzt sich für einen offenen, faktenbasierten Dialog rund um Ernährung ein und wirbt für mehr Respekt gegenüber unterschiedlichen Essgewohnheiten. Im Mittelpunkt stehen Genuss, Vielfalt und die Wertschätzung von Lebensmitteln.

    Die Kampagne rund um das WM-Nationalgericht nutzt die hohe Aufmerksamkeit eines internationalen Sportereignisses, um positive Impulse für den Ernährungsdialog zu setzen und Fleisch als selbstverständlichen Bestandteil vieler Esskulturen sichtbar zu machen.

    Westfleisch unterstützt BIG Challenge im Kampf gegen Krebs

    Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer engagierten sich bei der diesjährigen BIG Challenge Ende Juni und setzten gemeinsam ein starkes Zeichen im Kampf gegen Krebs. Die beliebte Benefizveranstaltung verbindet sportliche Aktivität mit sozialem Engagement und sammelt Spenden für die Krebsforschung sowie für regionale Projekte.

    Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung von BIG Challenge: Aktiv gegen Krebs e.V. wurde nun die Gesamtsumme der Aktion vorgestellt: 218.512 Euro konnten an die Deutsche Krebshilfe übergeben werden. Darüber hinaus wurden Spendenschecks an verschiedene regionale Projekte überreicht.

    Auch Westfleisch beteiligte sich mit einer Spende an der BIG Challenge und unterstützte damit das gemeinsame Ziel, die Krebsforschung voranzubringen und Betroffenen zu helfen. Westfleisch freut sich, Teil dieser engagierten Initiative zu sein, die Jahr für Jahr Menschen zusammenbringt und mit sportlichem Einsatz Großes bewirkt.

    Messen & Veranstaltungen Westfleisch ist dabei!

    • 25. + 26.07.2026 Deutsche Grillmeisterschaft der German BBQ Association, Fulda

    • 29.07.–01.08.2026 Wacken Open Air, Wacken

    • 17.10.–21.10.2026 Sial, Paris

    • 10.11.–13.11.2026 EuroTier, Hannover

    Zwei Menschen reichen sich die Hand, man sieht aber nur die Arme. In der unteren Bildmitte ist das Siegel für die Tierhaltungsform 3 zu sehen.
    HF-3 Mäster gesucht
    Nicht lange fackeln!
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