Info für Landwirte Ausgabe Juli 2026

Mal unter uns: Hitze kennt keine Betriebsgrenzen – Tierschutz ist Teamarbeit

Hitzeperioden stellen Landwirte, Transporteure und Schlachtbetriebe gleichermaßen vor Herausforderungen. Umso wichtiger sind eine gute Vorbereitung, funktionierende Abläufe und eine enge Abstimmung entlang der gesamten Kette. Wie können Betriebe ihre Tiere an heißen Tagen bestmöglich schützen? Darüber sprechen wir mit Dr. Yvonne Schneider, Teamleiterin für den Tierschutz auf dem Schlachtbetrieb und Tiergesundheit in der Landwirtschaft bei Westfleisch, und Nils Vormann aus dem Außendienst Schwein.

Dr. Yvonne Schneider, Teamleiterin für den Tierschutz auf dem Schlachtbetrieb und Tiergesundheit in der Landwirtschaft

Frau Dr. Schneider, warum gewinnt das Thema Hitzeschutz zunehmend an Bedeutung?

Dr. Yvonne Schneider: Die Wetterdaten sprechen eine klare Sprache: Hitzeereignisse nehmen zu und werden uns künftig häufiger begleiten. Für landwirtschaftliche Betriebe gibt es zwar keine festen Temperaturgrenzwerte, wohl aber die Verantwortung, Tiere vor vermeidbaren Belastungen zu schützen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig zu planen und Maßnahmen nicht erst dann umzusetzen, wenn die Temperaturen bereits kritisch sind.

Gleichzeitig betrifft Hitzeschutz nicht nur den Stall. Tierhalter, Transporteure und Schlachtbetriebe müssen gerade an heißen Tagen besonders eng zusammenarbeiten. Nur wenn alle Abläufe aufeinander abgestimmt sind, lassen sich unnötige Belastungen für die Tiere vermeiden.

Nils Vormann, Außendienst Schwein und Berater für höhere Haltungsformen

Herr Vormann, worauf sollten Landwirte bereits vor einer angekündigten Hitzeperiode achten?

Nils Vormann: Der wichtigste Punkt ist eine sensible Vorbereitung. Dazu gehört die intensive Kontrolle von Lüftungsanlagen, Ventilatoren, Alarmanlagen und Notstromaggregaten. Ebenso wichtig ist die Überprüfung der Wasserversorgung. Funktionieren alle Tränken? Ist die Durchflussmenge ausreichend? Gibt es gegebenenfalls zusätzliche Wasserquellen?

Außerdem empfiehlt es sich, Arbeitsabläufe anzupassen. Tätigkeiten wie Umstallen, Ausmisten oder Verladen sollten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden gelegt werden. Die Markierung der Schweine ist für die Tiere bereits bei deutlich kühleren Witterungsverhältnissen eine Belastung und sollte grundsätzlich zu einem früheren Zeitpunkt in der Mast durchgeführt werden.

Frau Dr. Schneider, woran erkennen Landwirte, dass Tiere unter Hitzestress leiden?

Dr. Yvonne Schneider: Tiere reagieren deutlich auf hohe Temperaturen. Sie werden träger, nehmen weniger Futter auf und verändern ihr Verhalten. Schweine beginnen verstärkt zu atmen und zu hecheln, um überschüssige Körperwärme abzugeben, da sie nur in sehr geringem Maße schwitzen können. Zudem suchen sie bevorzugt kühlere Liegeflächen auf. Auch Rinder reagieren auf Hitzestress mit einer erhöhten Atemfrequenz und Verhaltensänderungen. Sie liegen seltener und stehen häufiger, da sie im Stehen Körperwärme besser an die Umgebung abgeben können.

Wichtig ist deshalb eine besonders intensive Tierbeobachtung. Wer seine Tiere kennt, erkennt Veränderungen meist frühzeitig und kann rechtzeitig gegensteuern.

Herr Vormann, welche Maßnahmen helfen den Tieren an besonders heißen Tagen?

Nils Vormann: An erster Stelle steht eine jederzeit ausreichende Versorgung mit frischem Wasser. Rinder wie Schweine benötigen an heißen Tagen erheblich mehr als üblich. Dafür kann man zusätzliches Wasser über einen Schlauch in den Trog geben. Gleichzeitig sollte das Stallklima so gut wie möglich unterstützt werden: durch funktionierende Lüftungstechnik, zusätzliche Luftbewegung oder geeignete Beschattungsmaßnahmen.

Auch die Fütterung kann angepasst werden. Viele Betriebe verlagern die Hauptfutteraufnahme in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden, wenn die Temperaturen niedriger sind. Gerade bei leistungsstarken oder sensiblen Tiergruppen kann dies helfen, Belastungen zu reduzieren.

Besonders aufmerksam sollten Betriebe diejenigen Bereiche beobachten, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Bei Außenklimabereichen oder Ausläufen müssen ausreichend Schattenplätze vorhanden sein.

Herr Vormann, welche Rolle spielt die Verladung und der Transport bei hohen Temperaturen?

Nils Vormann: Eine sehr wichtige. Gerade an heißen Tagen sollte vor jeder Vermarktung geprüft werden, ob Transportdauer und Rahmenbedingungen für die Tiere vertretbar sind. Beim Verladen gilt grundsätzlich: ruhig arbeiten, Hektik vermeiden und Wartezeiten möglichst kurz halten.

Deshalb empfehlen wir, frühzeitig das Gespräch mit uns zu suchen. Gemeinsam können Verladezeiten und Abläufe optimiert werden, damit die Tiere möglichst schonend transportiert werden.

Frau Dr. Schneider, welche besonderen Vorgaben gelten beim Transport?

Dr. Yvonne Schneider: Für Tiertransporte gelten klare rechtliche Vorgaben. So muss die den Tieren zur Verfügung stehende Bodenfläche an die Witterungsverhältnisse angepasst werden. Bei hohen Temperaturen bedeutet das, dass die Besatzdichte reduziert werden muss. Ab einer Außentemperatur von 30 Grad gelten zudem zusätzliche Einschränkungen hinsichtlich der zulässigen Transportdauer.

In der Praxis beginnt Hitzeschutz jedoch oft schon bei grundlegenden Maßnahmen, wie Herr Vormann bereits aus dem Stallalltag berichtet hat: Sind alle Ventilatoren funktionsfähig und werden sie eingesetzt? Ist das Transportfahrzeug mit Tränken ausgestattet und stehen ausreichend Wasserreserven zur Verfügung? Solche Maßnahmen gehen über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus und gehören zu einer guten fachlichen Praxis.

Deshalb ist eine frühzeitige Abstimmung zwischen Landwirt, Vieheinkauf, Transporteur und Schlachtbetrieb besonders wichtig, um Transporte auch bei hohen Temperaturen tierschutzgerecht zu gestalten.

Wie unterstützt Westfleisch die Betriebe in solchen Situationen?

Dr. Yvonne Schneider: Bei Westfleisch beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema. Während Hitzeperioden stimmen sich Tierschutz, Vieheinkauf, Innendienst, Transporteure und die Standorte eng miteinander ab. Ziel ist es, auf Basis eines klar definierten Konzepts Wetterentwicklungen frühzeitig zu erkennen, sodass notwendige Maßnahmen nicht erst entwickelt, sondern unmittelbar umgesetzt werden.

Nils Vormann: Genau diese enge Abstimmung erleben wir auch im täglichen Austausch mit unseren Lieferanten. Wenn sich extreme Wetterlagen ankündigen, finden wir gemeinsam praktikable Lösungen. Dabei ist es wichtig, die gesamte Prozesskette im Blick zu behalten: Nur durch eine gute Abstimmung aller Beteiligten lassen sich Transporte auch bei hohen Temperaturen tierschutzgerecht gestalten.

Früher kennzeichnen, entspannter verladen

Ist eine frühzeitige Kennzeichnung von Schweinen sinnvoll? Wir haben es in der Praxis auf dem Mastbetrieb von Sebastian Gernemann ausprobiert. Gemeinsam mit Westfleisch-Außendienstmitarbeiter Nils Vormann testete Gernemann, dessen Betrieb 1.850 Mastplätze umfasst, diese einfache Anpassung im Arbeitsablauf. Die Tiere werden demnach bereits bei einem Lebendgewicht von etwa 80 Kilogramm tätowiert.

Die Kennzeichnung der Schweine gehört zum festen Bestandteil der Vermarktung und dient der eindeutigen Zuordnung der Tiere. In vielen Betrieben erfolgt sie erst kurz vor dem Verladen. Genau in dieser ohnehin arbeitsintensiven Phase kann die Tätowierung jedoch zusätzlichen Zeitdruck verursachen – sowohl für den Landwirt als auch für den Fahrer. Das ist dann auch zusätzlicher Stress für die Tiere. 

Auf dem Betrieb von Sebastian Gernemann (l.) in Schermbeck führte Westfleisch-Außendienstmitarbeiter Nils Vormann (r.) einen Test zur früheren Kennzeichnung von Schweinen durch.

Vorteile im Stall und bei der Verladung
„Mit einer früheren Kennzeichnung bereits einige Wochen vor der Verladung der Tiere versprechen wir uns zum einen eine Entzerrung der Arbeitsabläufe und zum anderen die Reduzierung von Stresssituationen rund um den Verladetermin”, erklärt Vormann den Grundgedanken hinter dem Test.

Ein weiterer, nicht unerheblicher Vorteil: Die Tätowierung hat mehr Zeit, sich deutlich auszubilden. Dadurch könnte die Kennzeichnung später im Schlachtbetrieb besser lesbar sein und den Vereinnahmungsprozess erleichtern. Ob sich dieser Effekt tatsächlich bestätigt, wird in den kommenden Wochen im Schlachthof ausgewertet. Über die Ergebnisse berichten wir in einer der nächsten Ausgaben der Info für Landwirte. 

„Wir sind offen dafür, neue Dinge auszuprobieren, wenn sie unseren Betrieb weiterbringen”, sagt Landwirt Sebastian Gernemann zum Testlauf. „Die Kennzeichnung der Schweine direkt in der Bucht bedeutete keinen großen Mehraufwand. Jetzt bleibt abzuwarten, ob sich die erwarteten Vorteile auch tatsächlich zeigen. Sollte das so sein, kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Verfahren künftig nicht nur für uns, sondern auch für andere Betriebe interessant ist.”

Kleine Details, die viel bewirken
Unabhängig vom Zeitpunkt der Kennzeichnung bleibt eine saubere Ausführung entscheidend. Eine schlecht lesbare oder falsch platzierte Tätowierung kann den Ablauf im Schlachthof erschweren. Im ungünstigsten Fall können Tiere nicht eindeutig zugeordnet werden. Außerdem besteht bei einer falschen Positionierung die Gefahr, wertvolle Teilstücke zu beeinträchtigen.

Mit dem Praxisversuch möchten wir als Westfleisch gemeinsam mit unseren landwirtschaftlichen Partnern prüfen, wie sich bestehende Abläufe weiter verbessern lassen. Die frühzeitige Kennzeichnung könnte dabei ein einfacher Baustein sein.

Früh kennzeichnen bei 80 kg Lebendgewicht – so geht’s:

1. Eindeutige Kennzeichnung

Verwenden Sie stets den korrekten dreistelligen Gemeindecode. Eine vollständige und gut lesbare Kennzeichnung ist die Grundlage für die eindeutige Zuordnung der Tiere im weiteren Vermarktungsprozess.

2. Optimale Position

Setzen Sie den Schlagstempel an der vorgesehenen Stelle an. Eine falsche Positionierung kann wertvolle Teilstücke beeinträchtigen. Mehrfachkennzeichnungen oder Spuren einer unsachgemäßen Verwendung des Schlageisens können zudem tierschutzrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

3. Frische Tusche verwenden

Nutzen Sie ausschließlich frische, unverdünnte Tusche. Der Schlagstempel sollte nach jedem Tier erneut eingefärbt werden, um ein gleichmäßiges und gut lesbares Tätowierergebnis zu gewährleisten.

4. Schlagstempel regelmäßig reinigen

Entfernen Sie Tuschereste und Borstenablagerungen regelmäßig – am besten mit einer Drahtbürste oder unter fließendem Wasser. Ein sauberer Schlagstempel sorgt für ein deutliches Schriftbild und verhindert unscharfe Kennzeichnungen.

5. Beschädigte oder stumpfe Ziffern rechtzeitig austauschen

Kontrollieren Sie den Schlagstempel regelmäßig auf Verschleiß. Rostige, abgebrochene oder verbogene Ziffern sollten umgehend ersetzt werden, damit jede Kennzeichnung klar und eindeutig lesbar bleibt.

Praxistipp: Vor Beginn der Kennzeichnung empfiehlt sich ein Probeschlag auf einem Stück Karton. So lassen sich Lesbarkeit und Vollständigkeit der Ziffern schnell überprüfen.

Jetzt anmelden: W.i.P. Veranstaltungen „Fokus Rind” im August

Welche Anforderungen kommen auf Rinderhalter durch die Weiterentwicklung der Haltungsformen zu? Welche Erfahrungen gibt es bereits aus der Praxis? Und welche Möglichkeiten bieten sich bei Vermarktung, Handel und Stallbau?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefern die W.i.P. Veranstaltungen „Fokus Rind” 2026. Wir kommen in Ihre Region und laden Sie ein, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und mit Experten sowie Berufskollegen ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen höhere Haltungsformen und ihre praktische Umsetzung im Betrieb. Ergänzt wird das Programm durch Fachvorträge und Erfahrungsberichte aus verschiedenen Bereichen der Rinderhaltung. Zwischen den Vorträgen bleibt ausreichend Zeit für persönliche Gespräche und den Austausch mit Referenten und Ansprechpartnern.

Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen statt:

  • Mittwoch, 19.08.2026 – Haselünne
  • Mittwoch, 26.08.2026 – Halen
  • Donnerstag, 27.08.2026 – Dörpling 

Beginn ist jeweils um 10:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den persönlichen Austausch mit Ihnen!

Nutzviehzentrum: Erfolgreicher Start in Nordwalde

Westfleisch hat sein neues Nutzviehzentrum (NVZ) in Nordwalde offiziell eröffnet. Mit dem Umzug vom bisherigen Standort in Münster-Nienberge schafft das Unternehmen moderne Rahmenbedingungen für die Vermarktung von Nutzvieh und stellt die Weichen für weiteres Wachstum.

Das Westfleisch-Nutzviehzentrum zählt zu den führenden Vermarktungsorganisationen Deutschlands. Als einer der größten Ferkellieferanten des Landes sowie bedeutender Händler für Kälber und Fresser in Nordwestdeutschland bringt das NVZ seit Jahrzehnten Erzeuger und Mäster zusammen. Ziel ist es, für beide Seiten passende Vermarktungslösungen zu schaffen und die Betriebe zuverlässig zu begleiten.

Der neue Standort bietet dafür beste Voraussetzungen: moderne Stall- und Bürogebäude, eine neue LKW-Waage, mehr Platz für die Erfassung und Sortierung von Nutzvieh sowie eine verkehrsgünstige Lage. In den vergangenen Monaten wurde das von der Viehvermarktung Münsterland (VVG-MS) übernommene Gelände umfassend an die Anforderungen des Nutzviehzentrums angepasst.

Bei der offiziellen Eröffnung dankte Westfleisch-Vorstandsmitglied Michael Schulze-Kalthoff allen Mitarbeitenden und Partnern für ihren Einsatz: „Der erfolgreiche Umzug ist eine echte Teamleistung. Jetzt wollen wir die Chancen des neuen Standorts nutzen und gemeinsam weiter wachsen.”

Mit dem neuen Standort stärkt Westfleisch die Vermarktungskompetenz im Nutzviehbereich und schafft eine zukunftsfähige Basis für die Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben.

Offizielle Eröffnung des neuen Westfleisch-Nutzviehzentrums in Nordwalde: Gemeinsam mit den Mitarbeitenden freuen sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates Jochen Westermann (l.), Vorstandsvorsitzender Dr. Wilhelm Uffelmann (5.v.l.), Vorstandsmitglied Michael Schulze-Kalthoff (9.v.r.), Direktorin Landwirtschaft Deike Harms (Mitte) sowie die Teamleiter des Nutzviehzentrums Thomas Schürmann (2.v.l.), Martin Föcking (4.v.l.) und Thomas Plastrotmann (10.v.r.) über den erfolgreichen Umzug und den Start am neuen Standort.

Fokus Sau: Westfleisch lädt ein und berät

Das sind unsere Westfleisch-Fachleute, die Ihnen bei Fokus Sau auf Haus Düsse Rede und Antwort stehen (v.l.): Tobias Liesenkötter (Außendienst), Nils Vormann (HF3-Beratung) und Simon Eggelbusch (Bereich Ferkel).

Wie entwickeln sich die Märkte? Welche neuen Erkenntnisse gibt es zur Schweinegenetik? Und welche Erfahrungen machen Betriebe beim Umbau ihrer Abferkelbuchten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert der Tag der Sau 2026, zu dem Westfleisch am 23. September nach Haus Düsse einlädt. Unsere Ansprechpartner sind vor Ort und auch sonst jederzeit für Sie greifbar.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle Entwicklungen in der Schweinehaltung sowie der direkte Austausch zwischen Landwirten, Fachberatern und Branchenexperten. Damit ausreichend Zeit für Gespräche bleibt, wird das Vortragsprogramm sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag in identischer Form angeboten. Zwischen den Vorträgen können sich die Besucher an den Informationsständen mit den Referenten und Ansprechpartnern austauschen.

Ein besonderes Highlight ist zudem die Bau- und Lehrschau auf Haus Düsse. Dort haben Besucher die Möglichkeit, Abferkelbuchten verschiedener Hersteller direkt miteinander zu vergleichen und sich vor Ort ein Bild von unterschiedlichen Stallkonzepten zu machen. Die Hersteller selbst sind ebenfalls vor Ort und stehen für Fragen, fachliche Diskussionen und den Austausch mit den Betrieben zur Verfügung.

Zu den geplanten Themen gehören:

  • aktuelle Entwicklungen in der Schweinegenetik,
  • ein Praxisbericht zum Umbau von Abferkelbuchten,
  • Fachinformationen der Landwirtschaftskammer sowie
  • ein Marktüberblick von Westfleisch mit Einschätzungen zur aktuellen Marktlage.

Unsere Ansprechpartner für Ihren Schweinebetrieb

Ob Vermarktung, Haltungsformen oder Ferkelversorgung – unsere Berater stehen Ihnen bei allen Fragen im Schweinebereich mit ihrer Erfahrung zur Seite und unterstützen Sie mit praxisnahen Lösungen.

  • Tobias Liesenkötter – Außendienst und Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Zusammenarbeit mit Westfleisch.
  • Nils Vormann – Beratung zur Haltungsform 3 (HF3) und Unterstützung bei der Weiterentwicklung Ihres Betriebes.
  • Simon Eggelbusch – Ihr Ansprechpartner für alle Themen rund um Ferkel, von der Beschaffung bis zur Vermarktung.

Nutzen Sie den Tag der Sau, um unsere Experten persönlich kennenzulernen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und Antworten auf Ihre individuellen Fragen zu erhalten. Weitere Informationen sowie die Einladung mit dem vollständigen Programm folgen in Kürze.

Grillmeisterschaft 2026: Absatzförderung ganz praktisch!

Grillen verbindet – und genau das war bei der Deutschen Grillmeisterschaft 2026 in Fulda mit 15.000 Besuchern eindrucksvoll zu spüren. Als Premium-Partner der Veranstaltung war Westfleisch nicht nur mit einem eigenen Stand vertreten, sondern auch mit rund 20 Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Beste Werbung für das Produkt Fleisch – und ein tolles gemeinsames Erlebnis. Schließlich kämpften in Fulda Deutschlands beste Grillteams um den Meistertitel.

    Qualität zum Anfassen
    Am Westfleisch-Stand und während der Live-Shows auf der großen Bühne drehte sich alles um hochwertige Fleischprodukte, den persönlichen Austausch und die Begeisterung fürs Grillen – inklusive Live-Zerlegung, Fleischkunde und Besucher-Tastings. Zahlreiche Menschen nutzten die Gelegenheit, sich über unsere Produkte zu informieren und mit unseren Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen.

    Die Deutsche Grillmeisterschaft bot dafür den passenden Rahmen: Hochklassige Wettbewerbe, kreative Grillgerichte und tausende Grillfans machten Fulda für ein Wochenende zum Treffpunkt der BBQ-Szene.

    Goldene Ehrennadel des DRV für Dirk Niederstucke

    Westfleisch-Aufsichtsratsvorsitzender und ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) Jochen Westermann übergab dem Westfleisch-Ehrenvorsitzenden Dirk Niederstucke die Goldene Ehrennadel des DRV im Beisein seiner Frau sowie des hauptamtlichen DRV-Präsidenten Jörg Migende.

    Eine besondere Auszeichnung erhielt Mitte Juni unser langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender und Ehrenvorsitzender Dirk Niederstucke: Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) verlieh ihm auf Gut Havichhorst die Goldene Ehrennadel.

    Mit der Goldenen Ehrennadel würdigt der DRV Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das Genossenschaftswesen verdient gemacht haben. Dirk Niederstucke hat sich über viele Jahre mit großem Engagement für die genossenschaftliche Idee und die Weiterentwicklung von Westfleisch eingesetzt. Während seiner Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender hat er die Entwicklung der Genossenschaft maßgeblich begleitet und wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

    Westfleisch gratuliert Dirk Niederstucke herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und bedankt sich für seinen langjährigen Einsatz zum Wohle der Genossenschaft, ihrer Mitglieder und aller Mitarbeitenden.

    Messen & Veranstaltungen Westfleisch ist dabei!

    • 29.07.–01.08.2026 Wacken Open Air, Wacken

    • 19.08.2026 W.i.P. „FOKUS RIND”, Haselünne

    • 26.08.2026 W.i.P. „FOKUS RIND”, Halen

    • 27.08.2026 W.i.P. „FOKUS RIND”, Dörpling

    • 23.09.2026 Tag der Sau, Haus Düsse

    • 17.10.–21.10.2026 Sial, Paris

    • 10.11.–13.11.2026 EuroTier, Hannover

    Zwei Menschen reichen sich die Hand, man sieht aber nur die Arme. In der unteren Bildmitte ist das Siegel für die Tierhaltungsform 3 zu sehen.
    HF-3 Mäster gesucht
    Nicht lange fackeln!
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