Info für Landwirte Ausgabe Januar 2026

Mal unter uns „Wir brauchen mehr Tempo”

Gerd Meierzuherde
Westfleisch-Aufsichtsrat

Die Internationale Grüne Woche in Berlin hat gezeigt: Die Landwirtschaft braucht die Verbraucher – und die Verbraucher brauchen die hiesigen Landwirte. Das „Schaufenster der Landwirtschaft“ hatte in diesem Jahr eine deutlich politische Note und viel Prominenz auch auf dem Gemeinschaftsstand des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV). Ein positives Fazit der Westfleisch-Präsenz zieht Westfleisch-Aufsichtsrat Gerd Meierzuherde. Er mahnt aber mehr Tempo für Reformen an.

Von Staatssekretärin Silvia Breher über etliche Abgeordnete bis hin zu Bundeskanzler Friedrich Merz: Die Riege der politischen Besucher bei der Grünen Woche in Berlin am DRV-Stand, an dem auch AGRAVIS und Westfleisch als Mitaussteller vertreten waren, war eindrucksvoll. Gerade angesichts der globalen Veränderungen dieser Tage und auch als Erfahrung der Corona-Jahre wird der Erzeugung von Lebensmitteln hierzulande wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Das ist gut so und längst überfällig!

Es ist richtig, was Bauernverbandspräsident Rukwied sagte: Die Landwirtschaft ist systemrelevant. Ernährungssicherheit kann wie die Verteidigungsfähigkeit nicht delegiert oder outgesourct werden – das ist eine ureigene, nationale Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Und das geht nur, wenn Landwirtschaft hier in Deutschland möglich ist und bleibt.

Westfleisch war nach langer Zeit wieder in Berlin dabei. Wir haben feststellen können, dass die Gespräche am Stand, bei den verschiedenen Veranstaltungen, mit Politikern und Verbrauchern deutlich fachlicher waren, als bei einer Verbrauchermesse zu erwarten gewesen wäre. Das Interesse an Lebensmittelerzeugung und Ernährungssicherung ist groß, auch wenn Verbraucher bei Lebensmitteln zuerst an den guten Geschmack denken und die Preiswürdigkeit eine wichtige Rolle spielt. 

Für uns Tierhalter war die IGW eine sehr gute Möglichkeit, mit den Verbrauchern in Kontakt zu kommen und klar zu machen, dass Landwirte mit der Erzeugung von Nahrungsmitteln auch Geld verdienen müssen. Ein gewisses Umdenken hat zum Teil schon stattgefunden. Es war spürbar, dass der Agrarwirtschaft grundsätzlich eine große Wertschätzung, aber auch große Erwartungen entgegengebracht werden. In Sachen Trends zeigte sich, dass der Vegan-Hype deutlich abgeflacht ist und Fleisch für die meisten Menschen zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört.

Der Lebensmitteleinzelhandel will deutsche Ware im Frischfleischbereich und achtet auf Haltungsformen, Tierwohl usw. Was macht der LEH aber, wenn die Landwirte hier nach und nach aufgeben? Wird dann doch aus dem Ausland bezogen und wenn ja: in welcher Qualität? Wie kann gewährleistet werden, dass hierzulande der Bogen nicht überspannt wird?

Politisch ist unter der neuen Bundesregierung schon einiges gemacht worden, um die Betriebe zu unterstützen. Doch das Tempo muss deutlich angezogen werden, um Bürokratie abzubauen und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Mit einer Vereinfachung von TA Luft und Baurecht wäre den Tierhaltern schon sehr geholfen, damit wir die Ställe auch umbauen können, so wie es gewünscht wird und die Bauern es auch wollen. Und dass die Agrarexportstrategie jetzt Chefsache des Ministers ist, begrüßen wir ausdrücklich. 

Das Wichtigste, was wir jetzt brauchen, ist Planungssicherheit, sind klare Impulse – dann geht es auch voran in der Landwirtschaft, dann hat auch die jüngere Generation eine Perspektive.

Die Grüne Woche ist eine große Chance für die Branche zu zeigen, was sie drauf hat, welches Innovationspotenzial in ihr steckt und wie hoch die Qualität der hier erzeugten Lebensmittel sind. Dann gehen die Verbraucher den Weg auch mit.

AGRAR Unternehmertage 2026 im Zeichen des Umbruchs

Knapp 300 Aussteller und ausgebuchte Hallen: Vom 3. bis 6. Februar laden die AGRAR Unternehmertage in Münster die Bauern aus der Region und darüber hinaus ein. Westfleisch ist natürlich vorne mit dabei und bietet ausführliche Gelegenheit zu Fachgesprächen mit dem Einkauf, dem Außendienst und den Verantwortlichen in Sachen Tierhaltung. Infos gibt es zu den Haltungsformen, zum Nutzviehzentrum und zu den Verträgen.

Vermarktungspartner Westfleisch
Die wichtigste regionale Agrarmesse in Deutschland, die alle zwei Jahre stattfindet, spiegelt die Bedeutung regionaler Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit. Westfleisch setzt sich als Partner der Bauern dabei mit Nachdruck für eine faire Vermarktung ein. Die Ausrichtung auf mehr Tierwohl ist dafür unumkehrbar und wird von uns mitgefördert, beispielsweise durch die Ausgestaltung der Verträge. Der Lebensmitteleinzelhandel setzt grundsätzlich auf Fleisch aus deutscher Produktion – ein wichtiges Signal für die Bauern. 

Zur Stabilisierung der Märkte setzt Westfleisch zudem Hoffnung in die neue Agrarexportstrategie. Angesichts der zu Jahresbeginn stark nachgebenden Mastschweinepreise stellen sich die Westfleisch-Verantwortlichen in Münster aber natürlich der Diskussion mit den Praktikern und ihren Sorgen.

Schwerpunkt Veredlungswirtschaft
Wie gewohnt bietet die Fachmesse mit Schwerpunkt auf die Veredlungswirtschaft viel Raum für die Präsentation neuer Technologien, Innovationen in Stallbau, Fütterung und Haltung sowie Optimierung von Produktionsprozessen. KI ist ein großes Thema. Höhere Haltungsformen und der Umbau von Ställen für mehr Tierwohl sind es ebenso. 

Der Schweinetag 2026 „Think Pink“ traditionell am letzten Tag der AGRAR Unternehmertage sowie das begleitende Vortragsprogramm an den übrigen Messetagen lohnen sich. Über allem steht die Frage, welche Perspektiven und welche Möglichkeiten die Tierhaltung angesichts der aktuellen politischen Lage hierzulande hat. 

Wer einen Besuch der AGRAR Unternehmertage plant, findet alle wichtigen Informationen im Netz. Tickets kann man auch online kaufen.

Wir freuen uns, wenn wir Sie in Münster am Stand begrüßen können. 

Schauen Sie vorbei: Halle Mitte, Stand 5110.

100 Jahre Grüne Woche: Hoher Besuch am Stand der Genossenschaften

Genossenschaften als Unternehmen der Landwirte: Bundeskanzler Friedrich Merz im Gespräch mit DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp (rechts) und Westfleisch-Vorstand Michael Schulze Kalthoff (links), Bildquelle: DRV.

Zum Jubiläum der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentierten 1.600 Aussteller rund 325.000 Besuchern eine Landwirtschaft, die mit hohen Standards und hervorragender Qualität punktet. Auch Westfleisch war am Gemeinschaftsstand des DRV mit von der Partie und nutzte die Messe intensiv auch für politische Gespräche. Am Stand zu Gast waren der Bundeskanzler, der Bundeslandwirtschaftsminister und weitere hochrangige Persönlichkeiten aus der Politik.

Der Besuch der Grünen Woche lohnt immer, kulinarisch wie fachlich. Der ErlebnisBauernhof war auch in diesem Jahr ein großer Anziehungspunkt. Was bewegt die Branche? Wo gibt es Innovationen? Wie sieht überhaupt moderne Landwirtschaft aus? Informiert wurde über neuartige Technologien, KI in der Landwirtschaft, landwirtschaftliche Forschung, nachhaltige Lösungen und aktuell hoch im Kurs stehende Themen wie Haltungsformen.

Mercosur und Exportstrategie, Nachhaltigkeit und Tierwohl
Der Bundesminister kam zusammen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher und nahm sich viel Zeit für die Genossenschaften. Und er hörte zu, ernsthaft und konzentriert auf die Argumente und Botschaften der Unternehmen.

Neben der Bedeutung freier Märkte stand die Erschließung neuer Märkte ebenso auf der Themen-Agenda wie die Tierhaltung. „Wir dürfen stolz auf die Tierhaltung sein und anerkennen, was die Tierhalter schon alles umgesetzt haben. Wir müssen in Chancen und weniger in Problemen denken“, sagte Dr. Verena Schütz-Schwark, Leiterin Nachhaltigkeit bei Westfleisch. 

Auch zur Agrarexportstrategie des Landwirtschaftsministers und Mercosur gab es Zustimmung und eine eindeutige Botschaft. „Unsere hohen Standards dürfen bei Importen aus Ländern mit deutlich niedrigeren Anforderungen nicht unterlaufen werden. Es müssen gleiche Regeln für alle gelten – unabhängig vom Herkunftsland“, hatte Vorstandsmitglied Michael Schulze Kalthoff bereits zu Beginn auf der gemeinsamen Pressekonferenz der Genossenschaften betont. 

Genossenschaften finden Gehör
Dass die Genossenschaften Gehör finden, zeigt, wie groß das Interesse an den aktuellen Herausforderungen und Zukunftsaussichten der Agrar- und Ernährungswirtschaft ist. Für Westfleisch war die Grüne Woche in Berlin eine wichtige Plattform, um die Anliegen der Branche im direkten Austausch mit der Politik zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und verlässliche Wertschöpfungskette zu entwickeln.

    Nämlichkeit, Haltungsformen und viel Zustimmung für ITW

    Die Initiative Tierwohl ist inzwischen fest in der landwirtschaftlichen Praxis verankert. Aktuell nehmen mehr als 9.000 schweinehaltende Betriebe am ITW-System teil. Rund 22,5 Millionen Mastschweine und etwa 19 Millionen Ferkel profitieren so jedes Jahr von Tierwohlmaßnahmen. 

    • Mit der jüngsten Aufnahme von 198 Ferkelaufzuchtbetrieben ist ein entscheidender Schritt hin zur sogenannten Nämlichkeit erreicht, bei der Schweine von der Geburt bis zur Schlachtung ausschließlich aus ITW-Betrieben stammen müssen.
    • Alle noch fehlenden Betriebe sollen bis Ende 2026 ins ITW-System eingegliedert werden. Nur bis zu diesem Zeitpunkt wird die Umstellung zum ITW-Betrieb unterstützt: Der Ferkelfonds, der die Lücke zwischen Ferkelaufzucht und Mast weiter schließen und den Einstieg ins ITW-System erleichtern soll, wird nicht weitergeführt. Ab 2027 soll die Finanzierung der Tierwohlleistungen vollständig über den Markt erfolgen.

    Die Nämlichkeit sorgt für mehr Transparenz, Verlässlichkeit und Planungssicherheit innerhalb der Lieferketten. Sie ist zentrale Voraussetzung dafür, dass Tierwohlleistungen künftig klar zugeordnet und dauerhaft vermarktet werden können.

    • Ein wichtiges Thema ist die Weiterentwicklung der Haltungsformen. Die ITW hat angekündigt, dass die Haltungsform 1 künftig nicht mehr unterstützt wird. Ab März 2026 können sich Schweinemäster für die Programme „Initiative Tierwohl Frischluftstall“ in Haltungsform Stufe 3 und „Initiative Tierwohl Auslauf“ in Haltungsform Stufe 4 anmelden. Von April an sollen dann die Audits erfolgen. Auch für die Rinderhaltung wird es zeitnah neue Programme geben.
      Durch ihre spezielle Kriteriensystematik bauen die ITW-Programme für die einzelnen Haltungsform-Stufen aufeinander auf. Tierhalter können damit flexibler zwischen den Stufen wechseln.
       
    • Die Kennzeichnung der Initiative Tierwohl kommt auch bei den Verbrauchern an. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage. Wer das Siegel schon kennt, das vor allem auf Fleischverpackungen präsent ist, findet das Konzept der Initiative Tierwohl gut oder sehr gut, das sind 85 Prozent. Auch das fünfstufige Kennzeichnungssystem der Haltungsform stößt auf breite Akzeptanz. Die ITW-Haltungsform-Kennzeichnung liegt damit an der Spitze der Bekanntheit. Viele wünschen sich das Label auch in der Gastronomie.

    Agrarexporte: Wettbewerbsfähigkeit sichert Absatz und Preise

    Deutsche Agrarexporte stehen weiterhin unter starkem Druck, die aktuellen Zahlen der Exportvereinigung GEFA dazu sind eindeutig. Zwar liegt der Außenhandel der Agrar- und Ernährungswirtschaft 2025 wertmäßig erneut auf einem hohen Niveau, die Exportmengen in die EU sowie wichtige Drittstaaten sind allerdings spürbar zurückgegangen. Sowohl die USA, das Vereinigte Königreich als auch China verzeichnen rückläufige Zahlen.

    Für die hiesige Landwirtschaft sind diese Entwicklungen von unmittelbarer Bedeutung. Denn funktionierende Exportmärkte tragen maßgeblich dazu bei, dass Tiere vollständig vermarktet werden können und die Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette stabil bleiben.

    „Um die Produktion und damit die Versorgungssicherheit in Deutschland zu erhalten und um auch im Export weiter erfolgreich sein zu können, brauchen wir mehr Wettbewerbsfähigkeit“, stellt Jan-Bernd Stärk, Exportleiter bei Westfleisch und gleichzeitig Sprecher der GEFA, klar. „Das betrifft unsere landwirtschaftlichen Betriebe direkt.“ Stärk begrüßt die neue Agrarexportstrategie des Bundeslandwirtschaftsministers daher ausdrücklich.

    Aus Sicht von Stärk geraten deutsche Erzeuger nämlich zunehmend ins Hintertreffen. Hohe Energie- und Produktionskosten, wachsende Bürokratie sowie zusätzliche nationale Auflagen treffen auf einen internationalen Wettbewerb, in dem andere häufig unter deutlich niedrigeren Standards produzieren. Gleichzeitig erschweren Tierseuchen und handelspolitische Maßnahmen wie Zölle oder Importbeschränkungen den Zugang zu wichtigen Absatzmärkten.

    Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgestellte Agrarexportstrategie mit Marktöffnungen, Exportförderung und Stärkung der Marke „Made in Germany“ setzt dabei wichtige Impulse. Entscheidend wird jedoch sein, dass diesen Zielen konkrete politische Maßnahmen folgen.

    Jan-Bernd Stärk: „Wir brauchen spürbare Entlastungen bei Kosten und Bürokratie sowie ein klares Eintreten für offene Märkte und faire Wettbewerbsbedingungen. Deutschland benötigt eine wettbewerbsfähige heimische Landwirtschaft und die Stärkung des Exports."

    An allen Westfleisch-Standorten sorgen sie für die Umsetzung des Tierschutzes: v.l. Andrei-Claudiu Ianas, Lisa Klump, Anatolij Tews, Nadine Guntermann, Dr. Yvonne Schneider, Nico Kralle, Laura Volmerich, Katja Brunsmann, Marie-Jeanne Mai, Janos Kisa.

    Unser Team für den Tierschutz

    „Den Wegen der Tiere vom landwirtschaftlichen Betrieb bis zur Betäubung ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen“, macht Tierärztin Dr. Yvonne Schneider deutlich. Tiere sind Lebewesen und in den einzelnen Prozessen entsprechend zu behandeln. Tierschutz ist bei Westfleisch deshalb ein zentrales Thema. Für jeden Standort gibt es eigens bestellte Tierschutzbeauftragte, die dafür Sorge tragen, dass die gesetzlichen Vorgaben und internen Standards eingehalten sowie die Prozesse im Umgang mit den Tieren gut abgebildet und verbessert werden. 

    Dr. Yvonne Schneider ist Konzern-Tierschutzbeauftragte bei Westfleisch und leitet das Team. Sie koordiniert die standortübergreifende Arbeit, begleitet Projekte und sorgt dafür, dass einheitliche Standards umgesetzt und weiterentwickelt werden. „Tierschutz heißt Verantwortung gegenüber den Tieren. Das geht nur, wenn jede und jeder einzelne dahintersteht und gut im Team zusammengearbeitet wird“, betont Dr. Schneider.

    Ein wichtiger Baustein dafür sind regelmäßige Arbeitstreffen, ein- bis zweimal im Jahr kommen die Tierschutzbeauftragten zudem persönlich zusammen. Guter Tierschutz lebt von klaren Vorgaben, guter Kommunikation aber auch von einem starken Miteinander und dem Streben nach Verbesserung.

    „Tierschutz umzusetzen ist eine Frage des Wollens.“
    Dr. Yvonne Schneider

    Dr. Yvonne Schneider bringt es so auf den Punkt: „Tierschutz umzusetzen ist eine Frage des Wollens. Entscheidend ist der Respekt für das Tier, das Vertrauen in die gute Arbeit des Teams und die Bereitschaft des Unternehmens, auch unbequeme Themen umsetzen zu wollen.“

    Für Westfleisch ist das Team Tierschutz damit von zentraler Bedeutung für die Wertschöpfungskette – eng angebunden an Standorte, Mitarbeitende und landwirtschaftliche Partner.

    Der Start der Initiative Fleisch im vergangenen Jahr war überaus erfolgreich und eine Bestätigung der gemeinsamen Branchenkommunikation. Seit Anfang Januar läuft ein neuer Werbeclip im Fernsehen und erreicht zur besten Sendezeit Millionen Zuschauer. 

    Zudem hat die Initiative anlässlich des Kinostarts der Komödie „Extrawurst“ mit Hape Kerkeling ein bundesweites Gewinnspiel für Amateur-Sportvereine ausgeschrieben. Die Kampagne „Iss was dir schmeckt“ zieht immer weitere Kreise. Mit Aktionen wie diesen geht die Kampagne 2026 konsequent in Richtung Dialog und Beteiligung.

    • Die TV-Werbung lief ab dem 5. Januar fast den gesamten Monat über und erreichte mit rund 600 Einschaltungen überwiegend auf Privatsendern geschätzt 23,6 Mio. Kontakte. Die Kernbotschaft: „Am Ende geht es nicht darum, den anderen zu überzeugen, sondern zuzuhören und zu akzeptieren, dass jeder von uns anders ist – und ja, auch was anderes isst.“ Was auf den Grill kommt, das hängt schließlich von den persönlichen Vorlieben ab.
    • Für manche ist das Angrillen ja schon im zeitigen Frühjahr. Damit das Grillvergnügen perfekt wird, hat die Initiative ein bundesweites Vereins-Gewinnspiel ausgeschrieben. Teilnehmen können ausschließlich Amateur-Sportvereine. Am 22. Januar, dem Kinostart der Komödie „Extrawurst“ mit Hape Kerkeling, ist das Gewinnspiel gestartet, bis zum 28. Februar haben die Vereine Zeit teilzunehmen. Gewinnen kann man hochwertige Grills und Grillpakete im Gesamtwert von über 10.000 Euro.

      Ziel ist es, dort zu unterstützen, wo Gemeinschaft entsteht – im Verein, beim gemeinsamen Grillen und Essen. Ob Bratwurst, Halloumi oder Gemüsespieß: Entscheidend ist, dass Toleranz gelebt wird und es allen schmeckt.
    • Ergänzend lädt die Initiative aktuell zur Teilnahme an einer Online-Umfrage ein, um Meinungen und Erwartungen rund um Fleisch, Genuss und Ernährung einzuholen. 

      Weitere Formate und Maßnahmen im Rahmen von „Iss was dir schmeckt“ sind für das laufende Jahr geplant.
    • Die TV-Werbung lief ab dem 5. Januar fast den gesamten Monat über und erreichte mit rund 600 Einschaltungen überwiegend auf Privatsendern geschätzt 23,6 Mio. Kontakte. Die Kernbotschaft: „Am Ende geht es nicht darum, den anderen zu überzeugen, sondern zuzuhören und zu akzeptieren, dass jeder von uns anders ist – und ja, auch was anderes isst.“ Was auf den Grill kommt, das hängt schließlich von den persönlichen Vorlieben ab.
    • Für manche ist das Angrillen ja schon im zeitigen Frühjahr. Damit das Grillvergnügen perfekt wird, hat die Initiative ein bundesweites Vereins-Gewinnspiel ausgeschrieben. Teilnehmen können ausschließlich Amateur-Sportvereine. Am 22. Januar, dem Kinostart der Komödie „Extrawurst“ mit Hape Kerkeling, ist das Gewinnspiel gestartet, bis zum 28. Februar haben die Vereine Zeit teilzunehmen. Gewinnen kann man hochwertige Grills und Grillpakete im Gesamtwert von über 10.000 Euro.

      Ziel ist es, dort zu unterstützen, wo Gemeinschaft entsteht – im Verein, beim gemeinsamen Grillen und Essen. Ob Bratwurst, Halloumi oder Gemüsespieß: Entscheidend ist, dass Toleranz gelebt wird und es allen schmeckt.
    • Ergänzend lädt die Initiative aktuell zur Teilnahme an einer Online-Umfrage ein, um Meinungen und Erwartungen rund um Fleisch, Genuss und Ernährung einzuholen. 

      Weitere Formate und Maßnahmen im Rahmen von „Iss was dir schmeckt“ sind für das laufende Jahr geplant.

    Ernährungsreport 2025: Fleisch im Aufwind

    Der Ernährungsreport 2025 des BMLEH zeigt, wie Menschen in Deutschland tatsächlich einkaufen und essen. Geschmack bleibt mit 98 Prozent das wichtigste Kriterium, gleichzeitig ist die Preissensibilität beim Lebensmittelkauf weiter gestiegen. Für Landwirtschaft und Fleischwirtschaft ergibt sich daraus ein realistisches, marktnahes Bild.

    Der Geschmack steht seit zehn Jahren unverändert an erster Stelle der Kaufentscheidung, noch vor Gesundheit der Nahrung, Preis oder Nachhaltigkeit. Für Fleisch und Wurst bedeutet das: Qualität bleibt das entscheidende Kaufargument. Verbraucher vergleichen bewusster und erwarten Produkte, die überzeugen.

    Fleischkonsum: bewusster, nicht grundsätzlich weniger
    Der Fleischkonsum ist langfristig leicht rückläufig, hat sich zuletzt jedoch stabilisiert. Rund 24 Prozent der Befragten essen täglich oder mehrmals täglich Fleisch und Wurst, das hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum geändert. Gleichzeitig zeigt sich: Die große Mehrheit verzichtet nicht vollständig auf Fleisch, sondern nur zeitweise und gezielt.

    Der Anteil der sogenannten „Flexitarier” liegt bei 37 Prozent. Fleisch bleibt damit ein fester Bestandteil der Ernährung – besonders in der erwerbstätigen Bevölkerung zwischen 14 und 60 Jahren. Das belegt auch die Normalisierung des Marktes für pflanzliche Alternativen: Die Wiederkäuferrate ist von 39 auf 34 Prozent gesunken – der anfängliche Neugier-Effekt lässt nach.

    Auffällig ist die Bedeutung von Regionalität: Bei Fleisch und Wurst ist sie für 71 Prozent der Befragten ein wichtiges Kriterium für den Kauf, bei Eiern, Obst und Gemüse liegt dieser Wert noch höher. 

    Tierhaltung, Siegel und Vertrauen
    Wichtig bleibt Transparenz:

    • 81 Prozent achten bei tierischen Produkten auf Angaben zur Tierhaltung.
    • Gütesiegel wie Tierwohllabel, Regionalfenster und Biosiegel gewinnen an Relevanz.
    • Landwirte genießen insgesamt das höchste Vertrauen bei den Verbrauchern.

    Fazit: Der Ernährungsreport 2025 bestätigt den Wert leistungsfähiger, transparenter und marktorientierter Landwirtschaft. Gute Arbeit wird wahrgenommen und bleibt die Grundlage für stabile Wertschöpfung unserer Genossenschaft. Westfleisch arbeitet genau an diesen Themen: Qualität, Preiswürdigkeit, Tierwohl.

    Messen & Veranstaltungen Westfleisch ist dabei!

    • 03.02.–06.02.2026 Agrarunternehmertage, Münster

    • 25.02.–26.02.2026 Düsser Milchviehtage, Haus Düsse

    • 02.03.–05.03.2026 Westfleisch-Tage, in Ihrer Region

    • 19.05.–20.05.2026 PLMA, Amsterdam

    • 08.06.2026 Generalversammlung, Münster

    • 17.10.–21.10.2026 Sial, Paris

    • 10.11.–13.11.2026 Eurotier, Hannover

    Kreuzungskälber gesucht
    Kreuzungskälber rechnen sich – auch für Sie! Mit Westfleisch an Ihrer Seite läuft alles wie am Schnürchen. Jeder macht, was er am besten kann. Reden wir drüber!
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