###HEADER_MOBILE###

ASP-Infos für Verbraucher

Bei Westfleisch wird ausschließlich lebensmittelrechtlich unbedenkliche, von amtlichen Veterinären für den menschlichen Verzehr freigegebene Ware produziert. Selbstverständlich werden keine Tiere aus infizierten Beständen in unseren Fleischcentern geschlachtet. Helfen auch Sie mit, die Ausbreitung der Tierseuche zu vermeiden!

BMEL: Fleisch oder Milchprodukte im Gepäck? Helfen Sie mit, Tierseuchen zu vermeiden!



ASP-Erklärvideo der © EFSA
African Swine Fever

Häufig gestellte Fragen

ASP ist für Menschen nicht gefährlich. Ausschließlich Wild- und Hausschweine können sich mit dem Virus anstecken. Für den Menschen oder für andere Haus- und Wildtiere stellt ASP keine Gefahr dar. Auch der Verzehr von Lebensmitteln, die von infizierten Tieren stammen, ist für den Menschen gesundheitlich unbedenklich.

Eine Übertragung ist über direkten Kontakt zwischen infizierten und nicht infizierten Tieren möglich, insbesondere über Blutkontakt. Darüber hinaus kann das Virus indirekt über verunreinigte Gegenstände (Werkzeuge, Fahrzeuge, Schuhe/Kleidung etc.), Lebensmittelreste oder über kontaminiertes Futter übertragen werden.

Deutschland hat sich seit Jahren auf einen möglichen Ausbruch der ASP vorbereitet und entsprechende Krisenpläne entwickelt. Hier arbeiten Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, Behörden und Ministerien Hand in Hand. Einen Überblick über aktuelle Krisenstäbe finden Sie beim BMEL.

Wir stellen durch rigorose Kontrollen und abgestimmte Maßnahmen entlang der gesamten Versorgungskette gemeinsam mit der Landwirtschaft und den Behörden sicher, dass kein ASP-infiziertes Fleisch transportiert, verarbeitet wird und in den Handel gelangen könnte. Zudem ist der Verzehr von ASP-infiziertem Fleisch für den Menschen unbedenklich.

Das Virus der ASP ist sehr widerstandsfähig. Es überlebt in frischem, gefrorenem, gepökeltem und geräuchertem Fleisch sowie Wurstwaren. Beispielsweise sollen Wurstwaren nicht unachtsam am Straßenrand weggeworfen werden. In den Produkten kann der Erreger enthalten sein, der dann wiederum Wildschweine infiziert, wenn sie diese Abfälle fressen. Auf diese Weise kann der Erreger oft über hunderte Kilometer transportiert werden.

Das Mitbringen von Fleisch und Fleischerzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern ist verboten. Auch bei Jagdreisen in betroffene Gebiete ist höchste Vorsicht geboten. Sämtliche Gegenstände, die bei der Jagd genutzt wurden (zum Beispiel Gummistiefel, Wildwannen, Messer, Fahrzeuge), müssen gereinigt und desinfiziert werden. Das Mitführen unverarbeiteter Trophäen und von Fleisch aus diesen Regionen ist verboten.

Melden Sie ihren Fund umgehend der örtlichen Veterinärbehörde oder nutzen Sie die Tierfundkataster-App. Halten Sie sich selbst und Ihre Hunde davon ab, in Kontakt mit dem Kadaver zu kommen. Die Krankheit kann über direkten Kontakt, über Blut oder indirekten Kontakt, z.B. über kontaminierte Kleidung und Gegenstände auf weitere Schweine übertragen werden.

Mit dem erstmaligen Fund von ASP bei einem Wildschwein in Deutschland hat Westfleisch die für diesen Fall fest definierten Prozesse gestartet. Wenn der ASP-Fundort in der Nähe oder im Einzugsgebiet von Westfleisch liegt, werden die Kontrollen an den Schlachthöfen und die Desinfektionsmaßnahmen erhöht. Damit wird sichergestellt, dass kein ASP-infiziertes Tier geschlachtet wird. Wir haben uns in den vergangenen Monaten intensiv und bestmöglich auf diesen Tag vorbereitet. Ein Team von Experten aus allen Unternehmensbereichen hat mögliche Szenarien simuliert, passende Maßnahmen erarbeitet und den Kontakt zu allen relevanten Stellen aufgebaut.

Nach dem jetzt festgestellten Ausbruch in Hausschweinebeständen wird nach den Vorgaben des Tierseuchenrechts vorgegangen, da die Krankheit anzeigepflichtig ist. Beim Auftreten der Erkrankung in einem Hausschweinbestand ist die Keulung aller Schweine des Bestandes unumgänglich. Die Tiere werden anschließend unschädlich entsorgt, der Betrieb wird gereinigt und gründlich desinfiziert. Dies dient dazu, der Ausbreitung der Seuche auf weitere Betriebe vorzubeugen.

In die betroffenen Regionen nahe der polnischen Grenze bestehen unsererseits keine direkten Lieferantenkontakte.