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Westfleisch 2018 mit ordentlichem Ergebnis

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Mitglieder erhalten Dividende auf Geschäftsguthaben in Höhe von 4,2 % / Sonderboni von rund 3 Mio. Euro über alle Tierarten / Größtes Investitionspaket der Unternehmensgeschichte geschnürt

Münster, 11. März 2019 | Westfleisch konnte sich 2018 erfolgreich vom negativen Branchentrend lösen. „Während sowohl der Schweine- als auch der Rindermarkt in Deutschland rückläufige Zahlen meldet, konnten wir unsere Schlachtzahlen überwiegend stabil halten“, sagte Carsten Schruck, Finanzvorstand des münsterschen Fleischvermarkters zum Auftakt der diesjährigen "Westfleisch-Tage", den traditionellen Regionalversammlungen für Mitglieder. 2018 schlachtete die Genossenschaft knapp 7,8 Mio. Schweine – exklusive der rückläufigen Lohnschlachtungen bedeutet dies im Vergleich zu 2017 ein Plus von 1,6 %. Im gleichen Zeitraum schlachtete Westfleisch 425.000 Rinder (+ 0,2 %). Zum Vergleich: In beiden Disziplinen musste der deutsche Gesamtmarkt 2018 ein Minus von jeweils rund 3 % hinnehmen.

In hohem Maße positiv entwickelten sich die Bereiche SB-Fleisch, Convenience und Wurst mit einem Absatzplus von 7,1 %. Hier konnte Westfleisch gegen den Trend wachsen: Die vergleichbare deutsche Gesamtmarktkategorie „Fleischerzeugung Rotfleisch“ gab um 2,7 % nach.

Jahresüberschuss weiter auf hohem Niveau

„Aufgrund des deutlich gesunkenen Schweinepreises waren unsere Umsatzerlöse 2018 zwangsläufig geringer als 2017“, erklärte Schruck. Immerhin: Während der durchschnittliche Schweinepreis 2018 rund 12 % niedriger notierte als im Vorjahr, sank der Umsatz von Westfleisch 2018 lediglich um 7,1 % auf 2,6 Mrd. Euro. Nur leicht veränderte sich der Jahresüberschuss von 12,6 auf nun 11,7 Mio. Euro. Damit bewegt er sich im historischen Vergleich weiterhin auf hohem Niveau.

Davon profitieren auch die Mitglieder der Genossenschaft. Sie erhalten für das Geschäftsjahr 2018 wie in den Vorjahren eine Dividende in Höhe von 4,2 % auf die Geschäftsguthaben. Zudem schüttet die Genossenschaft Sonderboni über alle Tierarten in Höhe von rund 3 Mio. Euro an die Vertragslandwirte aus. Beim Eigenkapital kann Westfleisch einen neuen Rekord vermelden: Es wuchs um 12 % auf 215,3 Mio. Euro. Zudem erreichten die Finanzverbindlichkeiten ein historisch niedriges Niveau. „Wir sind also sehr gut gerüstet, um unser ,Strukturprojekt 2025‘ erfolgreich mit Leben zu füllen“, sagt Schruck.
 
Gut gerüstet für 'Westfleisch 2025'
Mit gezielten Investitionen in die Modernisierung einzelner Standorte verfolgt Westfleisch dabei sowohl eine Wachstums- als auch eine Qualitätsstrategie. Als einer der führenden Fleischvermarkter in Deutschland und Europa will das Unternehmen künftig eine noch höhere Wertschöpfung über die gesamte Prozesskette erzielen – von der Landwirtschaft über den Rohstoff bis hin zur Verarbeitung. „Dank unserer engen Verbindung sowohl zur Landwirtschaft als auch zum Handel besitzen wir eine hervorragende Position, dies auch zu realisieren“, meint Johannes Steinhoff, im Vorstand zuständig für u.a. Weiterverarbeitung und Technik. Zudem werde Westfleisch weiterhin laufend Innovationen vor allem in den Bereichen SB-Fleisch, Convenience und Grillartikeln entwickeln.

Zahlenspiegel

 

2018

 

2017

 

+/-

 

Konzern

Umsatz
Jahresüberschuss

2,6 Mrd. €
11,7 Mio. €
2,8 Mrd. €
12,6 Mio. €
-7,1 %
-7,1 %
 

Schlachtungen

Schweine2
Rinder4
7,79 Mio. St.
425.000 St.
8,16 Mio. St.
424.000 St.
-4,6/+1,6 %3
- 0,2 %

 

Weiterverarbeitung

SB-Fleisch/ Wurst/ Convenience

 

 

163.400 t152.600 t+ 7,1 %

Nutzviehabsatz

 

2.156.400 St.2.035.600 St.+ 5,9 %

Eigenkapital

 

215,3 Mio. €192,4 Mio. €+ 11,9 %
Bilanzsumme612,7 Mio. €561,9 Mio. €+ 9,0 %

 

1 Fleisch, 2 exkl. Sauen, 3 exkl. Lohnschlachtungen, 4 inkl. Kälber;
alle Angaben vorläufig



Lieferten den rund 150 Besuchern im Rahmen der Auftaktveranstaltung der diesjährigen „Westfleisch-Tage“ für die Region Hamm am Montag, dem 11.3.2019 in Sendenhorst ‚Infos aus erster Hand‘ (v.l.): Gerhard Meierzuherde, Mitglied des Vorstands der Westfleisch SCE; Heribert Qualbrink, Einkaufsleiter Landwirtschaft; Johannes Steinhoff, Steen Sönnichsen und Carsten Schruck, geschäftsführende Vorstände der Westfleisch SCE.