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Westfälisches Hofschwein


Kriterien für das Tierwohl-Programm: Westfälisches Hofschwein.

 

Zertifizierung

Alle beteiligten Erzeuger erfüllen die Kriterien des QS-Prüfsystems und der Initiative Tierwohl in der Mast, die im Rahmen eines Audits durch von QS zugelassene Zertifizierungsstellen risikoorientiert geprüft werden.

 

 

Platzangebot

Mindestfläche: 40 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben.

 

 

Haltung

  • Laufstallhaltung mit Außenklimareizen

  • mind. Offenfrontstall*

    oder

  • Stallhaltung mit ständigem Zugang zu Außenflächen.


    * Ein Offenfrontstall muss entweder auf einer Längsseite des Stalles (mind. 60 % der Wandhöhe) oder auf beiden Längsseiten auf gesamter Länge (mind. 30 % der Wandhöhe) geöffnet sein. Zudem sind 10 % Abweichungstoleranz des berechneten Anteils der Öffnungsfläche möglich. Als offen gelten Windschutznetze oder Rollwände aus Planen (Courtains), bewegliche Schlitzwände (Spaceboards), durch mobile Elemente entstehende Öffnungen sowie andere bauliche Gegebenheiten, die auf einem Betrieb im Einzelfall gesondert zu prüfen sind. Die Öffnungen können witterungsbedingt vorübergehend geschlossen werden. Die Schließungen sind mit Zeiten und Dauer des Verschlusses in allen Fällen mit Angaben des Grundes zu dokumentieren und auf Verlangen vorzulegen.


  • Der Bewegungs- und/oder Liegebereich und/oder die Buchten sollen direkt an die offene Seite grenzen. Die Lüftung des Stalls muss als Schwerkraftlüftung konzipiert sein. 

 

 

Beschäftigung

  • Einsatz von organisches, rohfaserreiches Beschäftigungsmaterial zusätzlich Stroh (als Einstreu oder Raufutter) oder vergleichbares Material.

 

 

Fütterung

  • Einsatz von Futtermittel ohne Gentechnik ab Termin Erstaudit (Nachweis via Lieferschein). Während der Mastphase ist der Einsatz von Futtermittel ohne Gentechnik zu gewährleisten.

  • Landwirte, die Primärerzeugnisse als Futtermittel einsetzten oder Futtermittel selbst mischen, müssen die Vorgaben des QS-Futtermittelmonitorings erfüllen.

  • Zugekauftes Futter/-komponenten stammen aus GVO-frei zertifizierten Quellen, vorzugsweise EU-Ware. Dokumentation gemäß Auditkonzept.

 

 

Tiergesundheitsmonitoring

  • Befunddatenerfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank).

  • Teilnahme am QS-Antibiotikamonitoring Schwein.

 

 

Herkunft und Zucht

  • Definierte Herkunft mit züchterischem Schwerpunkt auf Fleischqualität.

 

 

Verpflichtende Programmteilnahme

  • Mitglied in der Genossenschaft und gültiger BESTSchwein-Vertrag.

 

 

Prüfrhythmus

  • Jährliche Kontrolle aller Betriebe durch eine neutrale Zertifizierungsstelle.