Generationen in Verantwortung

Die Herstellung von qualitativ hochwertigen und sicheren Lebensmitteln geht nicht ohne den Einsatz von Produktionsmitteln. Wer dabei seine Ressourcen verbraucht, entzieht der kommenden Generation die Lebensgrundlage. Das wissen die Landwirte. Nachhaltiges Wirtschaften gehört deshalb in der Landwirtschaft und bei einem aus der Landwirtschaft stammenden genossenschaftlichen Unternehmen zum Selbstverständnis. Auch bei Westfleisch. Aber diese Haltung und vor allem die Fakten müssen auch überprüfbar sein.

    

Westfleisch berichtet in Sachen Nachhaltigkeit analog zu den Kriterien der Global Reporting Initiative (GRI).

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Im modernen Verständnis bedeutet Nachhaltigkeit, die Bedürfnisse heutiger Generationen zu befriedigen, ohne die Lebensgrundlagen kommender Generationen zu gefährden. Dafür trägt jeder Verantwortung.


In der politischen Diskussion wird Nachhaltigkeit in drei Säulen definiert:

  • Die ökologische Nachhaltigkeit meint den sorgsamen und ressourcenschonenden Umgang mit Natur, Artenvielfalt, Wasser, Klima usw.
  • Die ökonomische Nachhaltigkeit beinhaltet vor allem Rahmenbedingungen für Erwerb und Wohlstand und den Schutz der wirtschaftlichen Ressourcen.
  • Mit sozialer Nachhaltigkeit wird die Teilhabe aller in der Gemeinschaft erreicht: Menschenrechte, Mitwirkung, Chancengleichheit und faire Entlohnung spielen eine wichtige Rolle.


Seit 2007 steht das Leitbild der Genossenschaft, die „Qualitätspartnerschaft Westfleisch”, für das Bestreben, nachhaltiges Wirtschaften als Grundlage aller Unternehmensaktivitäten zu etablieren. Mit hoher Anerkennung von Fachleuten und auch Wettbewerbern hat sich das Unternehmen als erstes in der Fleischbranche zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz, Tierschutz und Tierwohl, Qualitätskontrollen und Frischegarantie, Sozialverantwortung und zu Mindestlohn und Mitarbeiterbeteiligung bekannt.

Dazu wurden zwölf Bausteine definiert, die – jeder für sich betrachtet – gezielt über die gesetzlichen Anforderungen, die Anforderungen des International Food Standard (IFS) und die Anforderungen der QS Qualität und Sicherheit GmbH hinausgehen. Diese selbst gesetzten, hochgesteckten Ziele hat die renommierte Prüfgesellschaft SGS GmbH zuletzt im März 2010 erneut überprüft. Das Ergebnis: Bei der Hälfte der Selbstverpflichtungen hat Westfleisch die gesteckten Ziele bereits erreicht (s. Zielspinne), bei manchen Themen besteht Nacharbeitungsbedarf. Alle zwei bis drei Jahre wird der Zielekatalog erweitert.