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Pro Weideland: Jetzt "Haltungsform Stufe 3"

Ende 2018 war Westfleisch als erster Fleischverarbeiter beim Programm "Pro Weideland" eingestiegen. Ziel des Programms ist es, die Weidehaltung als naturnahe Haltungsform für die Bauern wirtschaftlich attraktiver zu gestalten. 2015 war es zu Kennzeichnung von besonderen Milchprodukten gestartet. 2018 folgte dann die Ausweitung des Labels auf Fleischprodukte. Heribert Qualbrink, Einkaufsleiter Landwirtschaft bei Westfleisch, zog nach "Jahr I" eine zufriedenstellende Bilanz. "Das Konzept kommt an und stellt für interessierte Konsumenten eine echte Alternative zur direkten Unterstützung der Landwirtschaft bei gleichzeitiger Förderung des Tierwohls dar."

 

Westfleisch hat im vergangenen Jahr seit Markteinführung rund 2.000 Tiere in das Pro Weideland-Programm integriert und pro Kuh 15 Euro extra an die Bauern gezahlt. Die teilnehmenden Landwirte verpflichten sich, ihre Milchkühe mindestens an 120 Tagen im Jahr für mindestens sechs Stunden auf der Weide zu lassen. 

 

Diese besonderen Haltungsbedingungen sind künftig auch bei der Tierwohlkennzeichnung auf den ersten Blick ersichtlich. Tiere aus diesem Programm werden von der Initiative Tierwohl mit "Haltungsform Stufe 3", der zweithöchsten Stufe nach Bio, ausgelobt. So können Verbraucher direkt erkennen, dass es sich hier um Fleisch handelt, das von Tieren stammt, die Zugang zu Außenbereichen hatten und deren Haltungsbedingungen auch in anderen Punkten über die gesetzlichen Standards hinausgingen.