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Corona-Vorsorge bei Westfleisch

Corona hält seit Monaten die ganze Welt in Atem. Die Veränderungen, die zur Bekämpfung des Virus weltweit konsequent umgesetzt worden sind, betreffen jeden Einzelnen von uns. Auch Westfleisch hat an allen Standorten viele zusätzliche Maßnahmen eingeführt, um die Produktionsfähigkeit zu sichern und die Mitarbeiter bestmöglich vor Covid-19 zu schützen.


Westfleisch testet täglich alle Mitarbeiter

Der wichtigste Punkt bei der Umsetzung der Hygieneregeln ist die Kommunikation mit unseren Mitarbeitern. Darum haben wir alle Anweisungen rund um die Hygieneregeln zusätzlich zu deutschen und englischen Ausfertigungen in die jeweilige Landessprache der Mitarbeiter übersetzt und präsent ausgehangen. Unsere Aushänge umfassen sowohl das Verhalten vor Ort in den Produktionsbetrieben als auch die Anfahrt zu den Standorten und Tipps zur Vermeidung von Infektionen im privaten Bereich. In enger Absprache mit den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern wurde so ein umfassendes Konzept umgesetzt, mit dem sichergestellt wird, dass alle gesetzlichen Anforderung nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden.

Unser Corona-Konzept besteht aus verschiedenen Bausteinen, aber einer der wichtigsten ist: Testung! Alle Produktionsmitarbeiter an den Standorten werden täglich getestet. Dazu müssen Urlaubsrückkehrer mindestens ein negatives Testergebnis und Neueinstellungen im jeweiligen Betrieb zwei negative Testergebnisse vorweisen, bevor sie den Standort betreten dürfen. Durch unser strenges Testregime werden an Corona erkrankte noch vor Arbeitsaufnahme identifiziert. Auf diese Weise wird das Virus nicht in den Betrieb gebracht, vielmehr werden potentielle Gefahrenquellen sofort identifiziert und Risiken für den Produktionsbetrieb minimiert. Auch eine Meldung an die zuständigen Behörden kann schnell erfolgen.
 
Gleiches gilt für Mitarbeiter des laufenden Betriebes. Sollte jemand an Corona erkranken, so kann er schnell identifiziert und der Mitarbeiter sowie seine Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt werden. Dadurch wird verhindert, dass sich das Coronavirus im Betrieb verbreiten kann.

Die wichtigste Lehre, die Westfleisch aus den Ausbrüchen an den Standorten gezogen hat: Wir müssen verhindern, dass das Corona-Virus in den Betrieb gelangt. Aus diesem Grund wird jeder Mitarbeiter, der in der Produktion tätig ist, täglich getestet. So konnte bereits verhindert werden, dass es zu weiteren Infektionsketten innerhalb unserer Betriebe kommen konnte – unser Testungsregime funktioniert. Außerdem wurden die Hygieneregeln nochmals hervorgehoben und die Kontrollfrequenz erhöht, um das konsequente Einhalten der Regeln sicherzustellen. Darüber hinaus wurde das Konzept in Abstimmung mit den zuständigen Behörden überarbeitet.
 
Ebenso wurden externe, anerkannte wissenschaftliche Berater hinzugezogen. Diese bewerteten unsere Maßnahmen und bestätigten, dass unser System vorbildhaft ist.

Betriebsfremde dürfen das Werksgelände betreten, wenn ein Termin vor Ort notwendig ist. Grundsätzlich werden alle Termine, wenn möglich, mittels Video- oder Audiokonferenz durchgeführt.

Für Termine, die eine Präsenz am Standort notwendig macht, gelten für Betriebsfremde folgende Regeln:


 Externe, die sich für mehr als drei Stunden in den Produktionsbereichen aufhalten werden, dürfen den Betrieb nur bei Vorlage eines negativen Testergebnisses betreten (gültig für Betriebe in NRW, gemäß CoronaFleischwirtschaftVO)

 

• Angabe der Namen und privaten Adressen am Eingang
• Automatische Fiebermessung bei Betreten des Werksgeländes
• Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem gesamten Werksgelände
• Einhaltung der Abstandsregeln von min. 1,5 Metern
• Klare Regeln zur Handwäsche und -desinfektion.

Als systemrelevantes Unternehmen sind wir in der Pflicht, die Versorgung der Verbraucher mit qualitativ hochwertigem Fleisch auch in herausfordernden Zeiten wie diesen zu gewährleisten. Dies gelingt uns mit unseren hohen Hygieneanforderungen, einer lückenlosen Umsetzung der Maßnahmen sowie den täglichen Covid-19-Tests. Alle Bestandteile unseres Corona-Konzeptes tragen dazu bei, den Eintrag des Virus in die Standorte zu verhindern und die Produktion sicherzustellen. Dabei gilt es auch, die Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen und das Konzept ggf. weiterzuentwickeln. Analog zu den neuesten Erkenntnissen aus der Wissenschaft optimieren wir deshalb fortlaufend unser System.

Maßnahmen für Schutz & Sicherheit

Die allgemein bekannten Hygieneregeln sind von sehr großer Bedeutung, um die Sicherheit unserer Mitarbeiter und Besucher an unseren Produktionsstandorten zu gewährleisten. Die Corona-Regelungen stellen große Ansprüche an unser Unternehmen, denen wir durch umfassende Maßnahmen gerecht werden. Dazu zählen die allgemein gültigen Hygieneregeln wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem gesamten Werksgelände, das Befolgen von Abstandsregeln sowie Vorgaben zur Handwäsche und -desinfektion. Das Einhalten aller Regeln wird durch eigene Mitarbeiter sowie durch externes Sicherheitspersonal laufend kontrolliert.
 
Darüber hinaus wird bei jeder Person, die das Werksgelände betritt, die Körpertemperatur kontaktlos gemessen.

Durch das konsequente Einhalten aller Maßnahmen können wir konzernübergreifend die Sicherheit unserer Mitarbeiter sowie externer Lieferanten, Dienstleister und Besucher auf unseren Werksgeländen sicherstellen.

Westfleisch testet täglich alle Produktionsmitarbeiter auf Covid-19. Bei unseren Verwaltungsmitarbeitern an den Produktionsstandorten werden die Tests zwei Mal pro Woche durchgeführt. Dieses Vorgehen beim Covid-19-Monitoring bietet die Möglichkeit, infizierte Personen auf dem Werksgelände schnellstmöglich zu identifizieren und einen Ausbruch an einem unserer Betriebe zu verhindern.

Insgesamt werden wöchentlich derzeit durchschnittlich 27.000 Tests im Unternehmen durchgeführt und von einem externen und akkreditierten Labor untersucht.

Personen, die länger als 72 Stunden nicht auf dem Werksgelände waren, z.B. Urlaubsrückkehrer, dürfen ihre Arbeit erst bei Vorlage von mindestens einem negativen Testergebnis wieder aufnehmen.
 
Auch Betriebsfremde, die auf dem Werksgelände arbeiten, z.B. Handwerker, werden im Rahmen des Covid-19-Monitorings von Westfleisch erfasst. 

Über die allgemein geltenden Hygieneregeln hinaus ist unsere Maßgabe, für alle Mitarbeiter einen größtmöglichen Schutz vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus zu gewährleisten. Dazu haben wir an den Arbeitsplätzen und in den Sozialräumen physische Barrieren installiert, so dass Abstandsregeln einfacher umgesetzt und Ansteckungsrisiken minimiert werden. Aushänge in den jeweiligen Landessprachen unserer Mitarbeiter an allen Eingängen, Aufenthaltsräumen und Arbeitsbereichen informieren detailliert über unsere Hygieneregeln. Zudem gibt es an den Standorten vor den Produktionsbereichen Hygieneschleusen, durch die sichergestellt wird, dass alle Mitarbeiter und Besucher die Produktion nur dann betreten können, wenn sie ihre Hände desinfiziert haben.

Die Mitarbeiter der Produktion sind in feste Teams eingeteilt. Diese Teams arbeiten zusammen. Darüber hinaus wohnen sie – wenn nicht privat – auch zusammen und/oder nutzen die vom Arbeitgeber gestellten Transporte für ihren Weg zur Arbeit. Dadurch wird sichergestellt, dass im Falle einer Infektion die unmittelbaren Kontaktpersonen schnell identifiziert und die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung des Virus verhindert werden kann.